Malerbetrieb Ulrich Tomsen ausgezeichnet

Deutscher Fassadenpreis

LÜNEN Der Malerbetrieb Ulrich Tomsen aus Lünen und die Architekten der SchürmannSpannel AG aus Bochum sind gemeinsam mit dem Deutschen Fassadenpreis in der Kategorie Industrie- und Gewerbebauten ausgezeichnet worden.

22.10.2009, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das neue Bürogebäudes des Technologie- und Gründerzentrums auf der ehemaligen Zeche „Minister Achenbach“ begeisterte die Jury.

Das neue Bürogebäudes des Technologie- und Gründerzentrums auf der ehemaligen Zeche „Minister Achenbach“ begeisterte die Jury.

Auf dem ehemaligen Zechengelände „Minister Achenbach“ in Lünen wurde das Technologie- und Gründerzentrum um ein Bürogebäude ergänzt. Die Herausforderung: Das Objekt sollte das bestehende Ensemble aus historischer rostroter Schachthalle und dem weißen Förderturm, der durch einen prägnanten eiförmigen Aufsatz des Designers Luigi Colani gekrönt wird, spannungsvoll ergänzen. Die Arbeit der beiden Preisträger habe die hohen Vorgaben der Jury an Konzept und Umsetzung besonders durch ihr Zusammenspiel mit den Bestandsgebäuden reizvoll erfüllt.

Die Lösung, die in der Fassadengestaltung vom Malerbetrieb Ulrich Tomsen aus Lünen umgesetzt und von der SchürmannSpannel AG aus Bochum geplant wurde, überzeugte die Jury in Form wie Farbgebung. „Eine schlichte kubische Box mit klarer Fassade und raumhohen Fensteröffnungen bildet einen ruhigen, rationalen Gegenpol zu der detailreichen und organischen Anmutung der Bestandsbauten. Schlicht und doch ergreifend auch die Farbgebung: Die Fassadenflächen sind in tiefdunklem Anthrazit ausgeführt, die Fensterelemente im selben Metallic-Farbton.

Dieser erdverbundene, sofort an das ehemals geförderte ’schwarze Gold‘ erinnernde Farbton ergibt mit dem luftigen Weiß des ’Colani-Eis‘ und dem Rostrot der Schachthalle eine schöne und richtige Farbkombination“, lautete die Begründung der Jury. „Wir freuen uns sehr über den Preis“, so LünTec Geschäftsführer Michael Sponholz, „insbesondere, dass dem Lüner Handwerksmeister Ulrich Tomsen und seinem Team eine perfekte handwerkliche Ausführung auf großer Fläche gelang.“ Beim 18. Deutschen Fassadenpreis hatten sich hunderte Architekten, Handwerksbetriebe und Hausbesitzer beworben. In vier ausgeschriebenen Kategorien gab es elf Preisträger.

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