Pro und Contra

Meinungen: Sollen Schulen im „Lockdown light“ schließen oder offen bleiben?

Mehrere Lüner Schulen haben bereits Coronafälle gemeldet, Schüler und Lehrer waren und sind in Quarantäne. Schulschließungen sollen aber vermieden werden. Das sorgt für kontroverse Diskussionen.
Die Schulen bleiben geöffnet. Zu Coronafällen im Schulumfeld kommt es trotzdem. Der richtige Weg oder sollte besser die Reißleine gezogen werden? © dpa

Die Schulen bleiben im „Lockdown light“ in diesem November bislang zumindest geöffnet. Eine zweite Runde Distanzunterricht soll nach Willen der Bundes- und Landespolitik möglichst vermieden werden.

Zeitgleich gibt es immer wieder Meldungen über Coronfälle an Schulen. In Lünen war das zum Beispiel an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium der Fall. Je eine Jahrgangstufe und insgesamt elf Lehrer mussten in der vergangenen Woche in Quarantäne.

Auch die Gottfriedschule und die Matthias-Claudius-Schule, beides Grundschulen, hatten mit Coronafällen zu tun. Seit Montag (09.11.), bzw. Dienstag (10.11.), gibt es hier Entwarnung. Die getesten Schüler und Lehrer waren negativ.

Fehlentscheidung oder wichtige Unterstützung für Familien?

Sollten die Schulen also doch besser wieder schließen, wie schon während der ersten Welle?

Unsere Volontärin Nora Varga meint, dass geöffnete Schulen die falsche Entscheidung sind.

Ganz anders sieht das unser Redakteur Daniel Claeßen. Er sagt: „Die paar Wochen im Frühjahr waren für manche Familien organisatorisch wie mental schon hart an der Grenze.“ Die Schulen sollten auf jeden Fall geöffnet bleiben.

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