Meist Jüngere in Behandlung: Covid-Zentrum verringert Öffnungszeit

Coronavirus

Mehr jüngere Leute kommen bei Corona-Verdacht zum Test ins Covid-Behandlungszentrum. Die meisten seien zwischen 30 und 60 Jahre alt. Ab Montag (4.5.) werden die Öffnungszeiten reduziert.

Lünen

, 02.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Eingang ins Covid-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung an der rechten Seite des St.-Marien-Hospitals: Ab Montag (4.5.) werden die Öffnungszeiten auf 12 bis 15 Uhr reduziert.

Der Eingang ins Covid-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung an der rechten Seite des St.-Marien-Hospitals: Ab Montag (4.5.) werden die Öffnungszeiten auf 12 bis 15 Uhr reduziert. © Goldstein

Bisher hatte das Covid-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) mit Standort an der Altstadtstraße 23 täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Doch die Patientenzahlen gehen zurück. Daher hat die KVWL entschieden, ab Montag (4.5.) die Öffnungszeiten um drei Stunden zu reduzieren. Verdachtsfälle werden dann täglich in der Zeit von 12 bis 15 Uhr behandelt.

Über diese definitive Entscheidung informierte Dr. Ulrich Hüning, ärztlicher Leiter des Covid-Behandlungszentrums. Er bestätigte damit erste Pläne vom 29. April. In der Diskussion ist zudem, das Test-Zentrum Ende Mai ganz zu schließen. Das sei noch nicht definitiv entschieden, aber die Tendenz gehe dahin, hatte Hüning in der vergangenen Woche mitgeteilt. Hintergrund seien sinkende Patientenzahlen und hohe Kosten.

Das Covid-Behandlungszentrum ging am 6. April an den Start, um Corona-Verdachtsfälle sowie Patienten mit Atemwegsbeschwerden und fieberhaften Erkältungssymptomen außerhalb der Praxen der niedergelassenen Ärzte zu versorgen. So sollen Ansteckungsrisiken minimiert werden. Patienten können nur über ihren Haus- oder Facharzt in dem Covid-Zentrum angemeldet werden, zu dem sie vorher telefonisch Kontakt aufgenommen haben. Nach der Anmeldung durch den Arzt erhalten sie einen Termin per SMS oder Telefonanruf.

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