Mit dieser Baustelle in Brambauer müssen die Verkehrsteilnehmer noch lange leben

Gutachten liegt vor

Das erwartete Gutachten liegt vor für die Baustelle an der Brambauer Straße/Am Brambusch. Das Ergebnis wird den Verkehrsteilnehmern in diesem Bereich nicht gefallen.

Brambauer

, 22.02.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Baustelle Brambauerstraße/Am Brambusch wird auch in den kommenden Wochen nicht gearbeitet.

An der Baustelle Brambauerstraße/Am Brambusch wird auch in den kommenden Wochen nicht gearbeitet. © Blandowski

Die Stadt Lünen teilt am Mittwoch, 20. Februar, mit, dass die Gutachten für die Belastung der Baustelle an der Ecke Brambauer Straße/Am Brambusch vorliegt. Der Gutachter hat festgestellt, dass im Boden eine erhöhte Teerbelastung vorliegt.

Dieses Ergebnis wird dazu führen, dass diese Baustelle auf unbestimmte Zeit bestehen bleibt.

Unangenehmer Geruch

Die Baustelle liegt seit Ende Dezember still. Damals kam bei Kabelarbeiten der Stadtwerke der Verdacht auf, dass eine Bombe im Boden sein könnte. Da bei den Erdarbeiten außerdem ein unangenehmer Geruch festgestellt wurde, schaltete die Stadt einen Gutachter ein, um festzustellen, ob der Boden chemisch belastet ist.

Dieses Gutachten liegt nun vor und hat die erhöhte Teerbelastung bestätigt.

Suche nach der Bombe

Der Pressesprecher der Stadt Lünen, Benedikt Spangardt, erklärte am Mittwoch das weitere Vorgehen:

Die für Arbeitssicherheit zuständigen Gremien bei der Stadt Lünen müssen als erstes sicherstellen, dass an dieser Baustelle keine Gefahr für Menschen besteht, die dort arbeiten. „Das wird in wenigen Tagen erledigt sein“.

Erst danach kann die Stadt den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg anfordern, um den Bombenverdacht abzuklären. „Die bearbeiten ihre Termine nach dem Eingang der Anträge“, so Spangardt. Er vermutet: „Das kann bis zu sechs Wochen dauern“.

Kreis Unna wird eingeschaltet

Nach der Überprüfung durch den Kampfmittelräumdienst muss dann der Kreis Unna, die dortige Bodenbehörde, ran und die Frage klären, wie es mit dem belasteten Boden an dieser Stelle weitergeht. Und so lange gilt „Es bleibt alles so, wie es jetzt ist“, mitsamt Absperrungen und Umleitungen.

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