Mit Gebärden zu Gott sprechen

Ostergottesdienst

Sie sind gehörlos aber nicht sprachlos und machen sich auf dem Weg mit Jesus. Ostermontag in der Ev. Stadtkirche St. Georg: Schon 20 Minuten vor dem Ostergottesdienst in Gebärdensprache betreten die ersten Besucher das Gotteshaus.

LÜNEN

von Von Volker Beuckelmann

, 26.04.2011, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrer Hendrik Korthaus bei der Predigt.

Pfarrer Hendrik Korthaus bei der Predigt.

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Gottesdienst in Gebärdensprache

Sie sind gehörlos aber nicht sprachlos und machen sich auf dem Weg mit Jesus. An Ostermontag fanden sich zahlreiche Gehörlose in der Evangelischen Stadtkirche St. Georg ein, um einen Gottesdienst in Gebärdensprache zu feiern.
26.04.2011
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Pfarrerin Susanne Kuhles (Gelsenkirchen) bei ihrer Predigt. Die Kirchenbesucher saßen in den ersten fünf Reihen und beteiligten sich rege an dem stimmungsvollen Gottesdienst.© Foto: Beuckelmann
Beim feierlichen Einzug in die Stadtkirche St. Georg.© Foto: Beuckelmann
Beim feierlichen Einzug in die Stadtkirche St. Georg.© Foto: Beuckelmann
Pfarrerin Sabine Kuklinski (Bochum/Recklinghausen) bei ihrer Predigt.© Foto: Beuckelmann
Pfarrer Hendrik Korthaus bei der Predigt.© Foto: Beuckelmann
Vor dem Altar werden einzelne Szenen der Passionsgeschichte nachgespielt.© Foto: Beuckelmann
Pfarrerin Sabine Kuklinski (l.), sie trägt eine Maske, und Pfarrer Hendrik Korthaus (r.) spielen einzelne Szenen der Passionsgeschichte nach.© Foto: Beuckelmann
Die ersten fünf Sitzbänke in der Stadtkirche St. Georg waren besetzt mit rund 50 Gottesdienstbesuchern.© Foto: Beuckelmann
Pfarrer Hendrik Korthaus bei der Predigt.© Foto: Beuckelmann
Beim Abendmahl.© Foto: Beuckelmann
Beim Abendmahl.© Foto: Beuckelmann
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„Auf dem Weg mit Jesus“ lautet heute das Motto. Dieser Leitspruch erfüllt sich für Gemeindesprecher bereits beim Einzug in der Kirche. Von der Gehörlosengemeinde Lünen sind als Gemeindesprecher Monika Eul, Brigitte Hamacher sowie Kriemhilde und Manfred Sprenger mit von der Partie. Sie symbolisieren: Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Die Freude ist groß, Grund zum Jubeln.

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Gottesdienst in Gebärdensprache

Sie sind gehörlos aber nicht sprachlos und machen sich auf dem Weg mit Jesus. An Ostermontag fanden sich zahlreiche Gehörlose in der Evangelischen Stadtkirche St. Georg ein, um einen Gottesdienst in Gebärdensprache zu feiern.
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Pfarrerin Susanne Kuhles (Gelsenkirchen) bei ihrer Predigt. Die Kirchenbesucher saßen in den ersten fünf Reihen und beteiligten sich rege an dem stimmungsvollen Gottesdienst.© Foto: Beuckelmann
Beim feierlichen Einzug in die Stadtkirche St. Georg.© Foto: Beuckelmann
Beim feierlichen Einzug in die Stadtkirche St. Georg.© Foto: Beuckelmann
Pfarrerin Sabine Kuklinski (Bochum/Recklinghausen) bei ihrer Predigt.© Foto: Beuckelmann
Pfarrer Hendrik Korthaus bei der Predigt.© Foto: Beuckelmann
Vor dem Altar werden einzelne Szenen der Passionsgeschichte nachgespielt.© Foto: Beuckelmann
Pfarrerin Sabine Kuklinski (l.), sie trägt eine Maske, und Pfarrer Hendrik Korthaus (r.) spielen einzelne Szenen der Passionsgeschichte nach.© Foto: Beuckelmann
Die ersten fünf Sitzbänke in der Stadtkirche St. Georg waren besetzt mit rund 50 Gottesdienstbesuchern.© Foto: Beuckelmann
Pfarrer Hendrik Korthaus bei der Predigt.© Foto: Beuckelmann
Beim Abendmahl.© Foto: Beuckelmann
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Angeführt von Pfarrer Hendrik Korthaus, der ein schlichtes Holzkreuz in den Händen hält, tragen die Gemeindesprecher das Gebärdenkreuz, Kerzen, Palmzweige, Brot und Wein in Kelchen zu den Altarstufen. Sie tragen weiße Schals mit der Aufschrift „Gott plaudert“, um den würdevollen Moment von der Ankunft Jesus zu unterstreichen. Die ersten fünf Sitzreihen sind mit rund 50 Besuchern besetzt.

Pfarrerin Sabine Kuklinski (sie vertritt Gehörlose in Bochum/Recklinghausen) geht in Gebärdensprache inhaltlich auf den Einzug von Jesu in Jerusalem ein. Christine Brokmeier (Iserlohn) legt Palmenzweige auf den Boden des Altarraumes. Alle singen gebärdensprachlich ein rhythmisches Osterlied mit der Botschaft, dass Jesus nicht tot, sondern auferstanden ist. „Jesus auferstanden! Halleluja!“, lautet der Refrain zum Gebärdenlied mit Hendrik Korthaus. Fast 100 Hände erheben sich in die Höhe. Um 15 Uhr ertönt die Kirchenglocke, die die meisten nicht hören.

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