Wenn sich die gelben Briefe, in denen sich häufig Mahn- oder Inkassobescheide verbergen, häufen, hilft oft nur noch der Gang zur Schuldnerberatung. © picture alliance/dpa
Perspektivwechsel

Mütter in Not: Wie die Corona-Krise Existenzen in Lünen bedroht

Wie es Unternehmen während der Pandemie erging, wurde viel berichtet. Die Situation Einzelner wurde hingegen wenig betrachtet. Die städtische Schuldner- und Insolvenzberatung gibt Einblick.

Es war im Juni, als Ramona Staeubert die Dinge über den Kopf wuchsen. Während der Pandemie hatte sich die 34-Jährige hin- und hergerissen gefühlt zwischen ihren drei Kindern und ihrer Arbeit. Aus Überlastung hatte sie sich krankschreiben lassen müssen. Aus Sorge, vor allem ihre mittlere Tochter könnte schulisch den Anschluss verlieren, nahm sie sich wenige Wochen darauf Urlaub.

Von Wohnungslosigkeit bedroht

Früher eher Trennung, heute eher psychische Belastung

Verkürzte Restschuldbefreiung

Deutlicher Anstieg an Neukunden

Viele betriebsbedingte Kündigungen

Die Vorgehensweise der Schuldnerberatung

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
In und um Stuttgart aufgewachsen, in Mittelhessen Studienjahre verbracht und schließlich im Ruhrgebiet gestrandet treibt Kristina Gerstenmaier vor allem eine ausgeprägte Neugier. Im Lokalen wird die am besten befriedigt, findet sie.
Zur Autorenseite

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.