Nach Feuer auf Hof Konze: Ehemaliges Wohnhaus einsturzgefährdet - Betreten lebensgefährlich

mlzGroßeinsatz beendet

Der Großeinsatz der Feuerwehr mit Unterstützung des THW auf dem Schäferhof Konze in Alstedde dauerte rund 29 Stunden. Montagabend wurde die Einsatzstelle der Eigentümerfamilie übergeben.

Alstedde

, 29.07.2019, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund 24 Stunden nach Ausbruch des verheerenden Feuers auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße in Lünen-Alstedde waren Feuerwehrleute und Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) am Montag (29.) immer noch damit beschäftigt, Glutnester zu löschen.

Diese und weitere Aufräumarbeiten sollten gegen 18 Uhr abgeschlossen sein. „Dann werden wir die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben“, sagte Lünes Feuerwehrchef Rainer Ashoff am Nachmittag im Gespräch mit unserer Redaktion.

Ex-Wohnhaus einsturzgefährdet

Das am Sonntag (27.) trotz intensivster Löscharbeiten neben einer Scheune komplett ausgebrannte unbewohnte Wohnhaus wurde Montag weiträumig mit Flatterband abgesperrt. Es ist nach Einschätzung von Experten einsturzgefährdet.

„Da darf wirklich niemand mehr rein“, sagte Ashoff: „Das ist lebensgefährlich.“

Aus diesem Grund hatten schon vormittags, bei einem Besuch unserer Redaktion vor Ort, die Einsatzkräfte einen weiten Bogen um das Innere des völlig ausgebrannten Wohnhauses gemacht.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bilder vom Tag nach dem Großbrand auf dem Schäferhof Konze

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren am Montag (29.) immer noch mit Aufräum- und Löscharbeiten auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße beschäftigt. Wir waren auch vor Ort und haben Bilder gemacht.
29.07.2019
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So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
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So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
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So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks
So sieht es am Tag nach dem verheerenden Brand am Sonntag (28.) auf dem Schäferhof Konze an der Alstedder Straße aus.© Storks

„Ich gehe da nicht mehr rein, mir wären fast Teile des Giebels auf den Kopf gefallen“, sagte ein Feuerwehrmann, der seinen Namen nicht veröffentlicht wissen will.

Die Nacht durchgearbeitet

16 Feuerwehrleute und 5 THW-Einsatzkräfte haben laut Ashoff die Nacht von Sonntag auf Montag Hand in Hand durchgearbeitet. Mit einem Bagger und einem Radlader hatten sie Stroh aus einer Scheune auf eine Wiese zum Ablöschen gefahren.

Video
Drohnen-Video vom Großbrand auf Hof Konze

Mit dem Ablöschen waren Feuerwehrleute Montagvormittag immer noch beschäftigt: Ein Rundgang über den buchstäblich abgebrannten Hof zeigte Montag das ganze Ausmaß der Zerstörung. Bis auf die Wohncontainer, in denen die Schäfer-Familie Konze seit einem Brand 2006 lebt, lag alles in Schutt und Asche.

Nach Feuer auf Hof Konze: Ehemaliges Wohnhaus einsturzgefährdet - Betreten lebensgefährlich

Der Wohn-Container der Familie, hier wohnen die Konzes seit 2006. © Storks

Der durch die Löscharbeiten schlammig gewordene Boden war nur schwer begehbar. Einige Stellen waren aus Sicherheitsgründen mit weiß-rotem Flatterband abgesperrt. Kalter Rauch umhüllte das ganze Gelände, fraß sich schon nach kurzer Zeit in die Klamotten.

Ungeachtet dessen werden sich Experten der Polizei in den kommenden Tagen auf die Suche nach der Brandursache machen. Wann genau die Ermittlungen starten, dazu machte eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage unserer Redaktion keine Angaben: „Das steht noch nicht fest.“

Updates zu den anderen Bränden

So geht es den Betroffenen

  • In der Nacht zu Sonntag (28.7.) entstand in der Münsterstraße in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer. Die Brandursache ist laut Polizeiangaben bisher noch unklar. Im vierten Obergeschoss stand der Bewohner auf seinem Balkon und musste über eine Drehleiter von der Feuerwehr gerettet werden. Das Opfer kam daraufhin ins Krankenhaus und wurde dort ambulant behandelt. Die betroffene Wohnung ist nach Angaben der Polizei Pressestelle Dortmund nicht bewohnbar. Alle anderen Wohnungen im Mehrfamilienhaus seien nicht betroffen.
  • Am Donnerstagabend (25.7.) standen in der Luisenhüttenstraße gleich drei Dachstühle in Flammen. Die Hausnummern 20, 22, und 24 waren von dem Feuer betroffen. Drei Personen wurden bei dem Brand verletzt. Zwei von ihnen wurden ambulant behandelt, eine Person wurde stationär aufgenommen. Die Bewohner von fünf der insgesamt neun betroffenen Wohnungen durften bereits am Samstag wieder in ihre Wohnungen, nachdem sie bei Familie, Freunden und in einem Hotel untergekommen waren.
  • Peter Witt von der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) in Lünen sagt: „Heute (29.7.) dürfen auch die restlichen Bewohner wieder in ihre Wohnungen. Gebäudetrocknungs-Firmen kümmern sich noch um die nassen Böden und Wände. Das Laminat ist hochgekommen und Küchen müssen abgebaut werden.“
  • Für die Zeit der Sanierungsarbeiten in den Wohnungen werden den betroffenen Familien Gästeappartements von der WBG zur Verfügung gestellt. Der Dachstuhl wurde provisorisch abgedichtet. Auch hier kann noch keine Angabe über die Brandursache gemacht werden. „Da ist noch alles in der Schwebe, der Brandsachverständige muss sich erst um einen Brand in Dortmund kümmern“, so Peter Witt.
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