Nach Schüssen in Brambauer: Das sagt die Polizei

19-Jähriger mit Waffe

Warum hat ein 19-Jähriger am Donnerstagabend in Brambauer geschossen? Zu den Hintergründen der Schüsse, die am 7. April in einem Gewerbegebiet im Lüner Stadtteil fielen, hüllt sich die Polizei noch weitgehend in Schweigen. Etwas sagte eine Sprecherin aber doch.

BRAMBAUER

, 12.04.2016, 11:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Donnerstagabend sind in einem Gewerbegebiet in Brambauer Schüsse gefallen - offenbar aus einer Schreckschusspistole.

Am Donnerstagabend sind in einem Gewerbegebiet in Brambauer Schüsse gefallen - offenbar aus einer Schreckschusspistole.

Aus ermittlungstaktischen Gründen könne man nicht viel sagen, erklärte eine Sprecherin auf Anfrage. Sie erklärte lediglich, dass gegen den 19-jährigen Tatverdächtigen wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung, Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen und möglicher waffenrechtlicher Verstöße ermittelt wird.

Ursprünglich hatte die Polizei sogar eine Mordkommission gebildet, nachdem auf der Wilfried-Diekmann-Straße im Gewerbegebiet Achenbach spät abends gegen 21.30 Uhr mehrere Schüsse in Richtung eines 18-jährigen Mannes abgefeuert worden waren. Der 18-jährige saß in einem Auto und blieb unverletzt.

Die Schüsse stammten aus einer Schreckschusspistole, wie sich im Rahmen der Ermittlungen herausstellte. Es stellte sich ebenfalls heraus, dass der 18-Jährige gar nicht Ziel der Attacke sein sollte und offenbar Opfer einer Verwechslung wurde.

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Wie kam die Polizei auf die Spur des 19-Jährigen?

Schon am Freitag, 8. April, konnte die Polizei den 19-jährigen Tatverdächtigen ermitteln. Wie sie ihm auf die Spur kam, wo sie ihn stellte und auf wen er eigentlich schießen wollte, dazu sagt die Polizei nach wie vor nichts.

Hintergrund der Geschehnisse im Gewerbegebiet soll ein privater Streit gewesen sein. Warum es dabei ging, sagt die Polizei auch nicht. Man führe „Gespräche mit den Beteiligten“, hieß es lediglich, die Ermittlungen liefen weiter.

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