Neubau nach Abriss: Erste Einfamilienhäuser zur Miete entstehen

mlzQuartier in der Geist

Nach dem Abriss von 18 Häusern und 135 Wohnungen im Geistviertel hat der Neubau begonnen. Die ersten Einfamilienhäuser zur Miete werden errichtet. Der Einzugstermin steht schon fest.

Lünen

, 24.06.2020, 08:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Veränderungen im Quartier in der Geist werden konkret. Nachdem das Wohnungsunternehmen Vivawest dort über viele Monate 18 Häuser mit 135 Wohnungen abgerissen hat, wird nun neu gebaut. An der Virchowstraße 69 bis 73a ist der Rohbau der ersten Einfamilienhäuser zu sehen, die künftig vermietet werden sollen.

Sie entstehen auf dem Grund, auf dem die alte Bebauung aus den Jahren 1955 und 1956 weichen musste. Auch nach energetischer Sanierung hätten die Wohnungen keinen modernen Standard erreicht, hatte Vivawest seinerzeit erklärt. Es war der Startschuss für den Abriss.

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Damit verändert sich das Quartier. In drei Bauabschnitten sollen an der Virchowstraße nun 81 frei finanzierte Mietwohnungen entstehen. 17 Millionen Euro nimmt das Wohnungsunternehmen dafür in die Hand. Das Projekt ist in drei Bauabschnitte unterteilt. Der erste befindet sich im Bau. Er umfasst neun Miet-Häuser für Familien. „Wir rechnen mit der Fertigstellung im Juli 2021“, erklärt Unternehmenssprecher Gregor Boldt auf Anfrage. Die ersten Mieter sollen im Herbst kommenden Jahres einziehen können. „Derzeit gehen wir davon aus, dass die Corona-Pandemie keinen Einfluss auf den Zeitplan haben wird“, so Boldt.

54 Wohnungen im zweiten Bauabschnitt

Wie hoch die Miete für die Einfamilienhäuser sein wird, dazu machte Vivawest keine Angaben. Zum aktuellen Zeitpunkt könne man dazu keine Auskunft geben, hieß es.

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Für den zweiten Bauabschnitt sei der Bauantrag gestellt. Geplant sind 54 Wohnungen „in drei schwellenlosen Mehrfamilienhäusern“, wie Boldt mitteilt. Im dritten Bauabschnitt sind wieder Einfamilienhäuser vorgesehen, die vermietet werden. Hier sei Vivawest noch in der Planungsphase. In Kürze soll der Bauantrag folgen. Nach früheren Angaben werde damit gerechnet, dass die Mieter im Januar und Juni 2022 einziehen können.

Viele alteingesessene Lüner verfolgen die Modernisierung im Viertel. Denn auch an der Friedrichstraße hat Vivawest neue Akzente gesetzt. Für 11 Millionen Euro sind hier 62 Neubauwohnungen entstanden. Hier sind schon Mieter eingezogen. Die modernen Wohnungen, die zwischen 51 und 114 Quadratmetern groß sind, werden mit Fernwärme beheizt. Die durchschnittliche Nettokaltmiete hat das Unternehmen mit 9,52 pro Quadratmeter angegeben. Die Wohnungen seien sowohl für Senioren als auch für Familien geeignet. Zur Ausstattung gehören nach Angaben von Vivawest elektrische Rollläden, Gegensprechanlagen, Fußbodenheizungen sowie bodengleich geflieste Duschen in den Bädern. Alle Häuser verfügen über eine Aufzuganlage.

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