Ärger über neue Briefmarken: Darum gibt es in Lünen keinen Engpass nach Porto-Erhöhung

Post-Porto

In vielen Städten werden seit Einführung des neuen Briefportos die 10-Cent-Marken knapp. Hier kommen Sie in Lünen an die begehrten Marken.

von Laura Schulz-Gahmen, Kristina Gerstenmaier

Lünen

, 19.07.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ärger über neue Briefmarken: Darum gibt es in Lünen keinen Engpass nach Porto-Erhöhung

Kein Briefmarken-Engpass in Lünen: Martin Oelschläger nutzt fast nur noch E-Mails. © Schulz-Gahmen

Während in vielen Städten in NRW wie Dortmund oder Castrop-Rauxel seit der Einführung des neuen Portos Briefmarken-Notstand herrscht, sieht die Situation in Lüner Verkaufsstellen und Deutsche-Post-Filialen hingegen ganz anders aus.

Rainer Ernzer von der Pressestelle der Deutschen Post in Düsseldorf sagt: „Wir haben zur Einführung der neuen Marken 940 Millionen neue Briefmarken an 27.000 Filialen und Verkaufsstellen herausgegeben.“ In einzelnen Ecken in NRW habe es Engpässe gegeben, allerdings sei dem Pressesprecher keine Meldung aus Lünen bekannt. „Man konnte vorab und kann weiterhin Briefmarken im Internet bestellen“, sagt Rainer Ernzer.

Heute gibt es E-Mails statt Briefe

Martin Oelschläger aus Lünen nutzt kaum noch Briefverkehr: „Heute gibt es E-Mails und meist kostenlose Retouren, ich verschicke kaum noch Briefe.“ Aber auch wer Briefe verschickt, hat in Lünen keine Versorgungsprobleme. Ralf Beschke, Inhaber von Lotto-Beschke in der Münsterstraße, arbeitet mit einem automatischen Bestellsystem. „Es gab innerhalb kurzer Zeit zwei Lieferungen mit 10-Cent-Briefmarken“, sagt er, „aber das lief alles reibungslos.“ Und wenn es in Filialen einmal zu Engpässen kommen sollte, gibt es den Automaten vor der Post an der Kurt-Schumacher-Straße. Unten rechts können Kunden ihren Wunschwert darin eingeben und die Marken direkt ausdrucken.

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