Neue IT fürs Rathaus Lünen: Stadt kauft für 740.000 Euro Server, Speicher und Computer

mlzSicherheit und Effizienz

Die IT-Infrastruktur im Rathaus ist veraltet. Oder war es. Denn moderne Geräte sind mittlerweile angeschafft worden. Ewig werden die trotz hoher Investitionen aber wohl nicht reichen.

Lünen

, 08.01.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt Lünen hat jetzt knapp 740.000 Euro in eine Erneuerung der IT-Infrastruktur in der Verwaltung gesteckt. Wesentlicher Bestandteil ist eine sogenannte Hyper-Converged Infrastructure (HCI), wie es in der Ausschreibung heißt, die im Internet einsehbar ist.

Geringere Kosten, höhere Effizienz

Hinter dem Begriff HCI verbirgt sich eine Infrastruktur, in der Hard- und Software gebündelt werden. Das kann im besten Falle Kosten senken und Effizienz steigern. Es stelle „die digitale Arbeitsumgebung für Fachverfahren und Datenhaltung hardwaretechnisch sicher“, sagt Stadtsprecher Benedikt Spangardt.

„Die bisherige Systemumgebung ist veraltet und wird den aktuellen Anforderungen an digitale Verarbeitung hinsichtlich Geschwindigkeit, Dialogverhalten und Sicherheit nicht mehr gerecht.“

Schon geliefert, Einführung läuft

Die Systeme seien bereits geliefert worden und würden momentan eingeführt. Klar ist schon jetzt: Ewig wird auch das neue System den Ansprüchen nicht genügen. In der Ausschreibung ist explizit vom einem „effektiven Betrieb des Rechenzentrums für die kommenden fünf Jahre“ die Rede.

Warum? „Vor dem Hintergrund der schnellen Entwicklung von IT-Aufgaben und deren komplexen speicherintensiven Abläufen sowie den Erfahrungen mit alternder IT-Hardware haben sich fünf Jahre als sinnvolles und zuverlässiges Wechselintervall erwiesen“, so Spangardt.

Keine Fördermittel für die Investition

Fördermittel gibt es für die Anschaffung nicht, die Stadt Lünen zahlt den gesamten Betrag aus der eigenen Tasche - anders als beim Ausbau der digitalen Strukturen an den Lüner Schulen. Dort gibt‘s hohe Fördergelder - der Ausbau hakt trotzdem.

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