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Neue Spültechnik: Krankenhaus investiert eine halbe Million Euro

Zehn Stunden am Tag läuft die neue Spültechnik im Katholischen Krankenhaus Lünen/Werne. 2500 Tabletts durchlaufen wie in einer Waschstraße den zweieinhalb Minuten dauernden Reinigungsvorgang. Auf den Tabletts steht das Geschirr von Patienten und Mitarbeitern. In die neue Anlage hat das Krankenhaus eine halbe Million Euro investiert.
23.12.2019
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Zehn Stunden am Tag in drei Schichten läuft die neue Klinik-Spülmaschine. 2500 Tabletts, bestückt mit Tellern, Kaffeebechern oder Suppentellern, Nachtischschälchen und Besteck durchlaufen den zweieinhalb Minuten dauernden Spülvorgang. Ein bisschen wie in einer Waschstraße wirkt die neue 11 Meter lange Spültechnik im Klinikum Lünen. © Quiring-Lategahn
Über Fördertechnik gelangen die Tabletts in die Maschinen. Sie säubern nicht nur das komplette Geschirr des St. -Marien-Hospitals Lünen, sondern auch das des St. Christophorus-Krankenhauses in Werne. Lediglich in der Werner Caféteria wird separat gespült. 500.000 Euro hat das Katholische Krankenhaus Lünen/Werne in die neue Anlage investiert. © Quiring-Lategahn
Die Spültechnik erfüllt die neusten hygienischen Anforderungen. Zwei Maschinen arbeiten parallel. Das Besteck gelangt über Magnete in den Spülbereich. Seit Mitte November ist die neue Anlage in Betrieb. Sie verbraucht 30 Prozent weniger Energie und kommt mit weniger Reinigungsmittel aus, das automatisch aus Tanks zugeführt wird. © Quiring-Lategahn
Mitarbeiter räumen benutzte Tabletts aus den Stationswagen in die Maschine. Mitunter finden sie darauf in Servietten eingewickelte Zahnprothesen oder Brillen, die Patienten vergessen haben. „Da die Wagen nummeriert sind, kann nachverfolgt werden, von welcher Station sie kommen“, erklärt Geschäftsführer Axel Weinand. © Quiring-Lategahn
Das Geschirr durchläuft bei 80 Grad Vor-und Hauptwäsche. Nach der Trocknung steht es blitzbank in den Körben. Die neue Technik soll auch dabei helfen, Plastikmüll einzusparen. Denn das Krankenhaus stellt zurzeit die so genannten Tabletten-Dispenser, in denen Medikamente eingeteilt sind, auf Mehrweg-Artikel um. © Quiring-Lategahn
Blitzblank sind die Kaffeebecher, die in der neuen Spülmaschine gereinigt worden sind. In diesem Teil der Anlage, in dem bereits alles sauber ist, gelten besondere hygienische Anforderungen. Direkt nebenan bestücken die Mitarbeiter bereits wieder die Tabletts, damit den Patienten auf den Stationen das Essen serviert kann.© Quiring-Lategahn
Das gereinigte Geschirr ist bereits eingeräumt. © Quiring-Lategahn
Das gereinigte Geschirr ist bereits eingeräumt. © Quiring-Lategahn
Zehn Stunden am Tag läuft die Klinik-Spülmaschine. 2500 Tabletts, bestückt mit Tellern, Kaffeebechern oder Suppentellenr, Nachtischschälchen und Besteck durchlaufen den Spülvorgang.© Quiring-Lategahn