Neue Termine sind bis Ende Mai im Bürgerbüro Lünen verfügbar

Bürgerservice

Bürgerinnen und Bürger können ab Dienstag, 6. April, im Bürgerbüro Termine bis Ende Mai buchen. Bislang hatte die Stadt die Termine immer zwei Wochen im Voraus vergeben.

Lünen

04.04.2021, 16:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Termine im Bürgerbüro können ab dem 6. April bis Ende Mai gebucht werden.

Termine im Bürgerbüro können ab dem 6. April bis Ende Mai gebucht werden. © Quiring-Lategahn (A)

Die neuen Termine werden am dem 6. April um 10 Uhr unter der Adresse www.luenen.de/terminvereinbarung freigeschaltet. „Die Stadtverwaltung kommt damit dem Wunsch vieler Lünerinnen und Lüner nach, Termine mehrere Wochen im Voraus buchen zu können“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Terminvergabe hatten wir bisher immer nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum vergeben, um Absagen zu vermeiden, falls sich die sehr dynamische Infektionslage verschärfen sollte“, erklärt Matthias Bork, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Ordnung. Die Stadt bitte um Verständnis, wenn Termine eventuell wieder abgesagt werden müssen, sollten sich die Corona-Regeln ändern.

Jeden Morgen um 8 Uhr (donnerstags um 9 Uhr) werden außerdem kurzfristig freigewordene Termine freigeschaltet. Für Fragen und zur Terminvereinbarung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch telefonisch unter (02306) 1 04 20 30 zur Verfügung. „Die Stadt bittet um Verständnis, wenn es wegen des hohen Aufkommens am Telefon zu Wartezeiten kommt.“ Man arbeite, so erklärt Matthias Bork, mit einem externen Telefondienstleister zusammen, der die Spitzen beim Anruferaufkommen abfedere.

Nicht jedes Anliegen ist auch dringend

Die Stadt Lünen bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, weiterhin nur bei dringenden Anliegen einen Termin im Bürgerbüro zu vereinbaren. „Um Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, können wir nur begrenzte Terminkapazitäten anbieten“, erklärt Matthias Bork. Weil die Kapazitäten Grenzen haben, sei es besonders wichtig, nur dann einen persönlichen Termin zu vereinbaren, wenn es wirklich notwendig ist.

Dringend sind beispielsweise Anliegen, bei denen einer Person akute Nachteile entstünden, wenn sie nicht bearbeitet würden. Wer zum Beispiel wegen abgelaufener Dokumente einen persönlichen oder wirtschaftlichen Nachteil zu erwarten hätte, sollte sich in jedem Fall ans Bürgerbüro wenden. Auch bei Umzügen können dringende Fälle gegeben sein, so kann beispielsweise eine verzögerte oder nicht erfolgte Ummeldung zur Verweigerung von Leistungen führen.

„Für viele Anliegen brauchen die Bürgerinnen und Bürger gar keinen Termin“, sagt zudem Matthias Bork. Darunter seien auch zwei der häufigsten Anliegen, nämlich der Antrag auf eine Führungszeugnis und die Frage nach einer Meldebescheinigung. „Für beides reicht eine E-Mail an buergerbuero@luenen.de, die Kolleginnen und Kollegen regeln dann alles Weitere mit der Antragstellerin oder dem Antragsteller“, erklärt Bork. . Das Führungszeugnis könne man zudem auch direkt beim Bundesjustizamt beantragen (www.fuehrungszeugnis.bund.de).

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