Neuer Laden an der Münsterstraße: Zersplitterte Scheibe verhindert bisher Umzug

Schlaflabor

Eigentlich sollte schon längst wieder Leben eingezogen sein ins Ladenlokal an der Münsterstraße 30a. Doch ein Reinigungsfahrzeug der WBL sorgte für eine unvorhergesehene Verzögerung.

Lünen

von Lea Schönfeld

, 13.02.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieser Leerstand an der Münsterstraße ist bald Geschichte: Löwenstein Medical zieht ein, sobald die beschädigte Scheibe repariert ist.

Dieser Leerstand an der Münsterstraße ist bald Geschichte: Löwenstein Medical zieht ein, sobald die beschädigte Scheibe repariert ist. © Lea Schönfeld

Noch in diesem Jahr soll die Zweigstelle der Firma Löwenstein Medical aus dem Gebäude des Schlaflabors, Kurt-Schumacher-Straße 8, in die Räumlichkeiten in der Münsterstraße 30a ziehen. Die Renovierungsarbeiten sind bereits im Gange. Der Umzug soll im Frühjahr, spätestens Sommer diesen Jahres stattfinden, so Christopher Welzel, Mitarbeiter bei Löwenstein Medical.

Unfall während der Renovierungsarbeiten

Vor der Fensterfront der Münsterstraße sind allerdings Holzplatten zu sehen, und die Scheibe ist mit Rissen durchzogen. Eine Kehrmaschine von den Wirtschaftsbetrieben Lünen (WBL) hat vor vier Wochen eine Mülltonne in das Ladenfenster geschoben. Der Fahrer wollte zwischen der Laterne und der Tonne herfahren, das ausschlagende Heck schob die Mülltonne jedoch ins Fenster.

„Der Vorfall wurde dem Eigentümer des Gebäudes direkt gemeldet und die Versicherungsabteilung der WBL kümmert sich darum“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter der Stadtpflege und -reinigung, Frank Artmeier. Die Reparatur der Scheibe muss nun ebenfalls vor dem Umzug der Firma erfolgen.

Anlaufstelle für Patienten mit Atemaussetzern

Die Firma Löwenstein Medical gehört zur Löwenstein-Gruppe. In Partnerschaft mit weiteren Herstellern ist die Firma Marktführer in Fachdisziplinen wie der Schlaf- oder Beatmungsmedizin.

„In der Zweigstelle in Lünen werden die Schlaftherapie-Geräte an Patienten mit entsprechender Diagnose und Rezept vergeben“, sagt Christopher Welzel. Zudem erhalten die Patienten eine Einweisung in die Bedienung des Geräts. Die Schlafmaske werde ebenfalls vor Ort angepasst und die Parameter in das Gerät eingespeist, erklärt der 35-Jährige weiter.

„Ein solches Schlaftherapie-Gerät wird oftmals verschrieben, wenn Personen Atemaussetzer in der Nacht haben, wodurch Sauerstoffmangel im Blut entstehen kann“, sagt er. Das Gerät hat eine Maske, die von den Patienten nachts getragen wird. Treten Atemaussetzer auf, erzeugt das Gerät einen Überdruck und verhindert so die Aussetzer.

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