Neues Konzept gegen Dreck: Handarbeit statt Kehrmaschine

LÜNEN Die Stadt hat ein neues Konzept gegen Dreck und Unkraut: mehr Handarbeit. Denn auch wenn sie noch so oft fahren würde - die Kehrmaschine allein sorgt nicht für ein sauberes Lünen.

von Von Peter Fiedler

, 19.03.2009, 04:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neues Konzept gegen Dreck: Handarbeit statt Kehrmaschine

Mit Handarbeit will die Stadt gegen das Unkraut vorgehen.

„In den meisten Anliegerstraßen kommen wir mit einer 14-täglichen Reinigung durch die Kehrmaschine aus“, sagte Beigeordneter Jürgen Evert. Was die Wirtschaftsbetriebe Lünen im Auftrag der Stadt beim Einsatz der Kehrmaschine sparen, soll in die manuelle Reinigung investiert werden. „Kostenneutral“, wie Evert betont. Denn nach derzeitiger Kalkulation beträgt das Sparpotenzial im Bereich Kehrmaschinen über 400 000 Euro, während es 355 000 Euro kosten würde, wenn WBL-Mitarbeiter öfter Hand anlegen.

„Straßen hui, Nebenanlagen pfui“, beschreibt Evert das Erscheinungsbild, das oft zu Beschwerden führte und dem mit dem derzeitigen Reinigungsschema nicht beizukommen war. Denn gerade Parkbuchten, Verkehrsinseln oder Begleitgrün präsentierten sich unansehnlich. Die Kehrmaschine konnte da kaum etwas ausrichten. Damit das neue Konzept auch umgesetzt werden kann, muss der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung am 25. März die Änderung der Straßenreinigungssatzung beschließen.

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