Örtlichkeit noch nicht überall klar

19.06.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lünen Thomas Stroscher Nach den Sommerferien soll die neu konzeptionierte Jugendarbeit starten. Das erklärte gestern (Foto) vom Fachbereich 2 vor dem Jugendhilfeausschuss.

«Das Programm ist fertig, die Fachkräfte sind eingeteilt», so Stroscher. Allerdings ist noch nicht in allen Stadtteilen die Örtlichkeit klar. «In Lünen-Süd prüfen wir noch eine Option, in Alstedde haben wir noch keine vernünftige Örtlichkeit gefunden», betonte Stroscher. Hier überlege man, eventuell im Nordlüner Bereich ums Hallenbad einen weiteren Tag anzubieten, denn dieser Bereich sei bislang zu kurz gekommen.

Man sei außerdem dabei, ins ehemalige Jugendzentrum Lükaz einzuziehen, das bislang die Musikschule beherbergte. Stroscher: «Momentan beziehen wir die Büroräume.» Man wolle gemeinsam mit Musikschule und Volkshochschule die weitere Nutzung planen und denke daran, ab September in dem zentralen Haus ein Programm anzubieten: «Bei den Veranstaltungen sind wir schon weit mit den Planungen, bei den Kursen sind wir noch auf der Suche nach einer neuen Mitarbeiterin.»

Streetworker

Die Streetworker sollen direkt nach den Sommerferien in den Stadtteilen Treffpunkte der Jugendlichen aufsuchen und mit diesen ins Gespräch kommen. Ab Herbst sind auch Seminarkonzepte mit den Schulen im Gespräch.

Kritik übte Ausschussvorsitzender Achim Schwarz (SPD) am seiner Meinung nach späten Start der Angebote. «Der August ist ein heißer Monat, in dem Angebote in den Stadtteilen nicht so nachgefragt werden, deshalb starten wir erst um den 20. August herum», so Stroscher. BS

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