Offener Ganztag: Warteliste ist kürzer geworden

Leoschule

Aufatmen an der Leoschule: Die Warteliste für Plätze im offenen Ganztag hat sich deutlich verkürzt. Ein neuer Pavillon auf dem Schulhof macht es möglich.

LÜNEN

von Von Peter Fiedler

, 10.10.2011, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Hurra, wir haben jetzt mehr Platz! "Kinder aus dem offenen Ganztag der Leoschule im neuen Pavillon.

"Hurra, wir haben jetzt mehr Platz! "Kinder aus dem offenen Ganztag der Leoschule im neuen Pavillon.

Schulleiter Matthias Flechtner bedankte sich bei Politik und Verwaltung dafür, dass die Pavillon-Lösung unbürokratisch realisiert wurde, nachdem sich die Schule von ihrem Wunsch nach Ausbau des Dachgeschosses aus finanziellen Gründen verabschieden musste.Der Pavillon stand ursprünglich an der Overbergschule und wurde dort nicht mehr benötigt. Transport zur Leoschule und Aufbau dort kosten die Stadt 25.000 bis 30.000 Euro, berichtete Erster Beigeordneter Günter Klencz, deutlich weniger somit als ein Anbau. Im Pavillon gibt es einen Gemeinschaftsraum, und auch die Schulbücherei hat dort ihre Heimat gefunden. „Sie wird morgens von Kleingruppen zur Leseförderung genutzt und nachmittags von der Ogata. Der Förderverein unserer Schule hat die Büchereieinrichtung finanziert“, erläuterte Flechtner.

Er geht davon aus, dass die Warteliste wohl bald wieder länger wird. Zum nächsten Schuljahr verließen zwar 17 Mädchen und Jungen die Schule, „doch die Nachfrage nach Ogata-Plätzen wird deutlich höher liegen“, glaubt er. Berufstätigkeit beider Elternteile sei ein Hauptkriterium für die Platzvergabe, so Margret Banken-Konrad. Gegenwärtig gibt es laut Klencz für etwa 35 Prozent aller Lüner Grundschüler einen Platz im offenen Ganztag. An katholischen Bekenntnisschulen wie der Leoschule sei die Nachfrage besonders groß, erklärte Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung.  

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