Orkantief „Sabine“: Feuerwehr und THW bereiten sich auf stürmischen Sonntag vor

Wintersturm

Orkanartige Sturmböen mit heftigem Gewitter und Regen sind für Sonntagnacht (9.2.) angekündigt. Bereits Sonntagnachmittag wird mit Windstärke 9 gerechnet. Die Feuerwehr bereitet sich vor.

Lünen

, 07.02.2020, 13:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viel Arbeit hatte die Feuerwehr beim Sturm „Friederike“ im Januar 2018. Im Hinblick auf die angekündigten oraknartigen Böen am Sonntag (9.1) sind alle Löschzüge vorbereitet.

Viel Arbeit hatte die Feuerwehr beim Sturm „Friederike“ im Januar 2018. Im Hinblick auf die angekündigten oraknartigen Böen am Sonntag (9.1) sind alle Löschzüge vorbereitet. © Foto Goldstein

Einen ausgesprochen kräftigen Wintersturm erwarten die Meteorologen für Sonntag (9.2.). Schon am Nachmittag könne Windstärke 9 erreicht werden, dann fegt der Sturm mit bis 88 Stundenkilometern über Lünen. Den Höhepunkt soll Sturmtief „Sabine“ in der Nacht auf Montag haben mit durchgehenden Schauern, Gewittern und Sturm der Windstärke 11. Das bedeutet Windgeschwindigkeiten bis zu 125 Stundenkilometern.

Information an alle Freiwilligen Löschzüge

Die Lüner Feuerwehr stellt sich auf den stürmischen Sonntag ein. „Wir sind immer bereit“, sagt Feuerwehrchef Rainer Ashoff. Doch jetzt habe es eine Vorinformation an alle Freiwilligen Löschzüge gegeben, sämtliche Gerätschaften aktuell zu testen. Dabei geht es auch um genügend Sprit für Kettensägen, Pumpen und Fahrzeuge. „Das ist alles da, wird aber nochmal überprüft“, so Ashoff. Eingebunden sei auch das Technische Hilfswerk Lünen, das ebenfalls über Fahrzeuge, Geräte und Kettensägen verfügt.

Die Feuerwehr werde die Zentrale verstärken, kündigte Ashoff an. Denn von dort würden die Einsätze aller Löschzüge koordiniert. Dabei müssten Prioritäten festgelegt werden: „Was ist dringend, was kann noch warten?“ Bei Bedarf werde ein Feuerwehreinsatzstab gebildet.

Dass einige Stadtteile besonders betroffen seien, damit rechnet Ashoff nicht. „Wir haben das gesamte Stadtgebiet im Auge.“

Ob das Kind zur Schule geht, entscheiden die Eltern

Ob Kinder bei extremen Witterungsverhältnissen zur Schule gehen sollen, darüber entscheiden die Eltern. Das sieht ein Runderlass des Schulministeriums vor. Eltern sollten die Schule unverzüglich darüber informieren, wenn das Kind nicht zur Schule kommt.

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