Osterfeuer wegen Corona untersagt: kontrolliertes Abbrennen verboten

Coronavirus

Aufgrund der Corona-Pandemie sind alle Veranstaltungen untersagt. Dazu zählen auch Osterfeuer. Das Landesminsterium für Umwelt spricht jetzt auch ein Verbot für kontrolliertes Abbrennen aus.

Lünen

, 09.04.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Osterfeuer, wie hier von der Kolpingfamilie Horstmar-Niederaden 2019,  dürfen in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Osterfeuer, wie hier von der Kolpingfamilie Horstmar-Niederaden 2019, dürfen in diesem Jahr nicht stattfinden. © Goldstein (A)

Osterfeuer sind in diesem Jahr vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW verboten worden. Betroffen vom landesweiten Verbot ist somit auch Lünen. Das Osterfeuer der Kolpingsfamilie zusammen mit der Feuerwehr Cappenberg hatten die Veranstalter bereits am 16. März abgesagt.

Auch kontrolliertes Abbrennen untersagt

Ursprünglich hatte die Stadt Lünen geplant, bereits aufgeschichtetes Material von den Veranstaltern kontrolliert abbrennen zu lassen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Auf diese Regelung hatten sich die Städte kreisweit verständigt.

Ein neuer Erlass des Landesministeriums vom 8. April untersagt allerdings auch dies, wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt mitteilt. Bereits aufgeschichtete Osterfeuer müssen jetzt zunächst liegenbleiben und das Material dann als Grün- und Gartenabfall entsorgt werden.

In Lünen hatte es laut Spangardt aufgrund der Entwicklungen rund um das Coronavirus bereits deutlich weniger Anmeldungen für Osterfeuer gegeben. Normalerweise genehmigt die Stadt jedes Jahr zwischen 40 und 50 Osterfeuer. In diesem Jahr waren es nur 29 Anmeldungen.

Etwa 20 Veranstalter hatten das Osterfeuer bereits aufgeschichtet und geplant, ihr Osterfeuer nach Ostern kontrolliert abzubrennen. Sie werden vom Ordnungsamt der Stadt über den neuen Erlass informiert.

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