Politik berät über neuen Zugang zum Bahnhof Preußen: Es geht um 1,25 Millionen Euro

Zukunftsprojekt

Der geplante Zugang von der Bebelstraße zum Bahnhof Preußen beschäftigt jetzt die Politik. Dabei geht es nicht nur um die Planung, sondern auch um den Kauf von Grundstücken.

Horstmar

, 22.11.2019, 12:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Politik berät über neuen Zugang zum Bahnhof Preußen: Es geht um 1,25 Millionen Euro

Einfahrt eines Zuges in den Bahnhof Preußen: Der geplante Zugang zum Bahnhof von der Bebelstraße aus wird jetzt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt diskutiert. © Goldstein

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat das Thema Westzugang Preußenbahnhof in seiner nächsten Sitzung am Dienstag (26.11.) auf dem Tisch. Bekanntlich gibt es Pläne, den bereits vorhandenen Personentunnel Richtung Bebelstraße zu öffnen, damit Fahrgäste aus Lünen-Süd und Gahmen ein unnötig langer Umweg erspart wird.

Ob das Projekt umgesetzt werden soll, darüber berät der Ausschuss ab 17 Uhr im Sitzungssaal 1 des Rathauses. Dabei geht es auch um die Frage, Flächen von der Bahn zu kaufen. Die braucht die Stadt für den vier Meter breiten Weg zu dem neuen Tunnel. Es gibt außerdem die Idee, Parkflächen für Autos und Fahrräder zu schaffen sowie eine städtebauliche Entwicklung mit Geschäften anzustoßen.

In einer Machbarkeitsstudie und ersten Vorplanungen sind die Kosten für den Weg von der Bebelstraße zum Tunneleingang mit 1,25 Millionen Euro angegeben worden. Die beinhalten eine Bohrpfahlwand, mit der die Öffnung abgestützt wird. Wie die Stadt auf Anfrage mitteilt, sei das allerdings eine Kostenschätzung in einem sehr frühen Planungsstadium. Es fehlten noch Unterlagen zur Lage von Bahnkabeln, dem Zustand des Tunnelbauwerks und zu möglichen Altlasten auf der Fläche. Eine Parkanlage, wie in ersten Plänen vorgesehen, ist noch nicht darin enthalten.

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