Polizeihund „Bruno“ stoppt Flucht eines Mannes in Brambauer

Einsatz wegen Bedrohung

Am Sonntag eskalierte ein Polizeieinsatz in Brambauer. Erst Diensthund „Bruno“ konnte einen flüchtenden Mann stoppen. Die Überprüfung des Verdächtigen brachte weitere Erkenntnisse.

Brambauer

05.03.2019, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ein 34-jähriger Lüner hat am Sonntag (3.3.) in Brambauer seine getrennt lebende Ehefrau (36) und deren Vater bedroht. Als er flüchtete und sich der Festnahme widersetzte, setzten die Beamten den Diensthund ein.“ So teilte es die Polizei am Dienstag (5.3.) mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge, so die Polizei, tauchte der Mann zunächst gegen 15 Uhr nach Bedrohungen am Telefon an der Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden Frau in Brambauer auf. Er habe randaliert, sei dann geflüchtet und einige Stunden später erneut erschienen - dieses Mal mit einem Messer bewaffnet.

Beamte legten Handfesseln an

„Wieder randalierte der 34-Jährige und stieß Drohungen aus. Er gelangte zudem ins Innere des Hauses und verwüstete die dortige Einrichtung. Anschließend flüchtete er“, heißt es in der Polizei-Mitteilung

Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten den Tatverdächtigen stellen. Trotz einer Androhung, den Hund einzusetzen, sei der 34-Jährige losgerannt. Diensthund „Bruno“ holte ihn ein und biss ihm in den Arm. Trotzdem sei der Flüchtige nochmals losgelaufen und dann samt Hund gestürzt.

Da er sich weiterhin widersetzt habe, hätten die Polizisten den Widerstand „mit einfacher körperlicher Gewalt“ gebrochen und ihm Handfesseln angelegt.

Wegen Bissverletzung ins Krankenhaus

Aufgrund der Verletzung durch den Biss des Diensthundes kam der Tatverdächtige zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen, verblieb jedoch dienstfähig.

Es stellte sich heraus, dass gegen den 34-Jährigen bereits ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vorlag. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Lesen Sie jetzt