Mit seiner Mutter, die in Lünen lebt, und seinen Vierbeinern war Heiko Waßer vor Corona beim Hundeschwimmen im Freibad Brambauer. © Foto Goldstein (Archiv)
Im Frühstücksfernsehen

Prominenter Lüner Moderator kritisiert weite Wege zum Impfzentrum Unna

Der weite Weg zur Corona-Impfung für Lüner Senioren ist derzeit ein Dauer-Brenner. Nun äußerte auch ein prominenter Lüner Kritik - in einer beliebten Morgenshow im deutschen Fernsehen.

Ärzte, Stadt und Politik drängen derzeit darauf, dass auch in Lünen, der größten Stadt des Kreises Unna, ein Impfzentrum entstehen soll. Denn der Weg von der Lippe in die Kreisstadt ist ohne Auto für viele Senioren viel zu weit und zu umständlich.

Das sieht auch ein prominenter Lüner so, der sich Sorgen macht, wie seine Mutter zur Corona-Impfung nach Unna kommen soll. Heiko Waßer, 27 Jahre lang Moderator der Formel 1-Rennen auf RTL, war am Mittwochmorgen (27.1.) zu Gast im Frühstücksfernsehen von Sat1.

Zumutung für Lüner Senioren

Dort ging es dann im Gespräch auch um das Thema Impfen. Heiko Waßers Mutter lebt noch in Lünen. Sie müsste zum Impfen also ins Impfzentrum nach Unna. Das würde jedoch, so ihr Sohn Heiko (63) drei Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauern. Eine Zumutung für die Seniorin – genau wie für alle anderen betagten Lüner. Natürlich, so Waßer, werde er seine Mutter mit dem Auto zum Impftermin bringen.

Waßer ist immer mal wieder in Lünen zu Gast, um seine Mutter zu besuchen. Gerne war er auch – vor Corona – beim Hundeschwimmen im Brambauer Freibad dabei, zusammen mit seiner Mutter und seinen Vierbeinern.

Waßer hatte bei seinen Kommentator-Einsätzen bei den Formel-1-Rennen rund um die Welt immer auch prominente Unterstützung. Zuerst fünf Jahre Rennfahrer Jochen Mass, dann 22 Jahre lang dessen Kollege Christian Danner. Der Lüner wurde u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Anm. der Red. In einer früheren Version hatte der Nebensatz „mit öffentlichen Verkehrsmitteln“ bei der Angabe der Fahrzeit nach Unna gefehlt.

Über die Autorin
Redaktion Lünen
Beate Rottgardt, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1972 Lünerin. Nach dem Volontariat wurde sie 1987 Redakteurin in Lünen. Schule, Senioren, Kultur sind die Themen, die ihr am Herzen liegen. Genauso wie Begegnungen mit Menschen.
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Beate Rottgardt

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