Radverkehr

Radverkehr in Lünen: Stadt weitere sieben Jahre Mitglied in der AGFS

Die Stadt Lünen möchte in den kommenden sieben Jahren weiter daran arbeiten, fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu werden. Daher freut sich das Stadtoberhaupt auf die nächsten sieben Jahre.
Die Stadt Lünen wird in den kommenden sieben Jahren weiter daran arbeiten, fahrradfreundlicher zu werden.
Die Stadt Lünen wird in den kommenden sieben Jahren weiter daran arbeiten, fahrradfreundlicher zu werden. © picture alliance / Sina Schuldt/

Seit 1993 ist Lünen Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS), Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen. Die Mitgliedschaft wurde nun für weitere sieben Jahre verlängert.

„Die Verlängerung ist für uns Bestätigung und Antrieb zugleich: Der Stellenwert des Radverkehrs ist in Lünen sehr hoch, es gibt aber noch viel Raum für Verbesserung. Gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern arbeiten wir kontinuierlich daran, Lünen noch fahrradfreundlicher zu machen“, erklärte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, nachdem er die gute Nachricht erhalten hatte.

Anpassungen an Kreuzungen

In dem erforderlichen Verlängerungsantrag hat die Stadt Lünen sowohl aktuelle als auch zukünftige Projekte im Rahmen der Radverkehrsförderung dargestellt. Erwähnt wurden unter anderem das „Integrierte Mobilitätskonzept 2035“, die Einrichtung einer Radstation am Hauptbahnhof, Veranstaltungen wie die Mobile-Open-Days, das Stadtradeln oder der Drahteselmarkt.

Auch Anpassungen an Kreuzungen und Ampelschaltungen fanden ihren Weg in den Antrag – so zum Beispiel der Umbau der Kreuzung Moltkestraße/Konrad-Adenauer-Straße für mehr Sicherheit für Radfahrende.

Mehr Fahrradstraßen für Lünen

Abgesehen von der weiteren Ausarbeitung des städtischen Mobilitätskonzepts ist für die Zukunft unter anderem vorgesehen, eine schnelle Radverkehrsverbindung zwischen Brambauer und Innenstadt zu schaffen, eine neue „Bike & Ride“-Anlage am Hauptbahnhof zu bauen, mehr Fahrradstraßen einzurichten und verschiedene Kreuzungen fahrradfreundlicher zu gestalten.

Die AGFS ist eines der größten kommunalen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätspolitik. Alle sieben Jahre müssen die Mitglieder des kommunalen Netzwerks einen Antrag auf Verlängerung stellen. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiterhin gerecht werden, erhalten die begehrte Verlängerungsurkunde, die die Stadt Lünen im kommenden November bei einer offiziellen Verleihung erhalten wird.

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