Rückblick auf 210 Kilometer durch die Region

Nico wandert: ein Abspann

So viele Menschen, die mir ein Bett geboten oder etwas zu Essen zubereitet haben. Die Aktion, durch die Region zu wandern, ist beendet. Nach 210 Kilometern in neun Tagen bin ich nach Dortmund zurück gekehrt. Zeit für einen Rückblick. Warum dabei die Fahrt auf dem Datteln-Hamm-Kanal die Stimmung der gesamten Wanderung widerspiegelt.

DIE REGION

von Von Nico Drimecker

, 25.08.2011, 17:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Motor röhrt und blubbert. Gemütlich, und mit 12 km/h langsamer als ein Radfahrer schippert die Käpt’n Kerksiek über den Datteln-Hamm-Kanal. Karlheinz Zöllner sitzt schweigend im Führerhäuschen des Schulungsbootes. Auf der Fahrt von Pöppinghausen nach Datteln genieße ich die ruhigen Minuten. Zeit, über die Menschen nachzudenken, die mich bis zu dem Zeitpunkt unterstützt haben.

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Nico wandert: 1. Tag: Holzwickede-Ergste

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am ersten Tag ging er von Holzwickede über Gut Bimberg nach Ergste.
27.11.2009
/
Wo die Emscher ihre Quelle hat...
... beginnt auch für den mobilen Reporter Nico Drimecker die Wander-Tour.
Ein letzter Blick auf den Emscher-Quellhof...
... dann geht es in Richtung Schwerte los.
Der Weg führt über die A1.
Dahinter geht es allerdings ruhiger weiter.
Noch hängt Tau und Morgenreif auf den Pflanzen.
Kurz hinter Autobahnen warten schon Naturpanoramen.
Zahlreiche Maisfelder zeichnen den Weg des mobilen Reporters.
Mit Selbstauslöser macht der mobile Reporter auch immer wieder Bilder, damit nicht nur Natur zu sehen ist.
Hier ist Schalke-Revier.
Fiete ist der Hund von Sabine, der sich im Fußraum verstecken muss, weil Nico Drimecker auf dem Beifahrersitz sitzt.
Auf der Strecke an der Ruhr...
... läuft der mobile Reporter auf der Kaiser-Route entlang.
Der Weg ist aber vor allem beliebt bei...
... Radfahrern. Am Rande des Weges bieten sich sowohl Radfahrern...
... und Wanderern Einkehrmöglichkeiten. Allerdings hat der mobile Reporter am ersten Tag...
... noch einen relativ weiten Weg vor sich. Er wandert einen Bogen und...
... steigt hinauf zu Gut Bimberg. Dort holt er in der Kornbrennerei...
... einen halben Liter Korn ab. Davon will er seinen Gastgebern einen Schluck servieren.
Vor dem kleinen Laden auf dem Gut Bimberg macht Nico Drimecker Rast.
Danach geht es weiter, in einem Bogen über die Eichelberger Straße...
... über Hennen und Rheinen in Richtung Schwerte.
Nachdem er den Artikel für die RN-Ausgabe am nächsten Tag geschrieben hat, wandert er zu seinem Ziel...
... dem Elsebad in Ergste. Auf dem Weg dorthin leuchtet in der Ferne Dortmund.
An dem Abend schenkt er das erste Mal einen Korn aus für seine Gastgeber.
Die Nacht verbringt er im Zelt, das er im Elsebad aufgeschlagen hat.
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Nico wandert: 2. Tag Ergste-Rüdinghausen

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am zweiten Tag ging er von Ergste nach Rüdinghausen.
27.11.2009
/
Nach einer Nacht im Elsebad...
... zieht der mobile Reporter beim Frühschwimmen einige wenige Bahnen.
Der Grill vom vergangenen Abend steht noch auf der Veranda.
Schwimmmeister Thomas Jeserig hat auch im Elsebad übernachtet und für den mobilen Reporter ein Frühstück vorbereitet.
Weiter geht es wieder an Maisfeldern vorbei.
Dabei lässt der mobile Reporter Schwerte Schritt für Schritt hinter sich.
Unter der einen Brücke hindurch, ...
... über die andere drüber und wieder...
... die nächste unterqueren.
An diesem zweiten Wandertag muss der mobile Reporter auch Hohensyburg überwinden.
Haus Ruhr lag dabei auf dem Weg.
Durch den Wald führen die letzten Kilometer...
... nach Rüdinghausen, dem Etappenziel dieses Tages.
Eine letzte Steigung, dann ist dieser Wander-Tag geschafft.
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Nico wandert: 3. Tag Rüdinghausen-Castrop-Rauxel

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am dritten Tag ging er von Rüdinghausen nach Castrop-Rauxel.
24.08.2011
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Früh am Morgen setzt der mobile Reporter am dritten Tag seiner Wander-Tour durch die Region fort - Ziel: Castrop-Rauxel.
Dabei geht es durch Wohngebiete, ...
... an der Autobahn und...
... an Feld und Wiesen entlang. Hier nutzt man auch mal die Gelegenheit, ...
... eine kleine Rast zu machen. Allerdings ist die Etappe fast 30 Kilometer lang.
Darum wandert der mobile Reporter weiter, oft den Radweg-Schildern folgend.
Oft bleibt die Autobahn in Sichtweite.
Der Blick auf die Wanderkarte ist Standard.
Ulla Greulich und Ludger Vollmer haben mich in Castrop-Rauxel mit einem Picknick empfangen.
Beim Picknick weht zwar etwas Wind, aber es ist entspannt. Und Ludger Vollmer erzählt...
... viel über die Bergbau-Geschichte und die Geschichte Castrop-Rauxels.
Selbst gemachte Antipasti - entstanden in Ulla Greulichs Händen und geschmückt mit BVB-Fähnchen.
Zwei verschiedene Quiche: eine Zucchini-Porree-Lauch- und eine Tomate-Kartoffel-Quiche.
Abstieg nach dem Picknick.
Hinter dem Castroper Holz angelangt, geht die Sonne fast unter.
Der letzte Kilometer zum Schloss Bladenhorst führt an der Straße entlang.
Am Schloss empfängt den mobilen Reporter der Schlossherr Bodo Möhrke.
Bodo Möhrke zeigt dem mobilen Reporter die gesamte Anlage des Schlosses.
Dort gibt es viele Motive zu entdecken.
Und die Bewohner des Schlosses, unter anderem Gabi und Peter, können diese Idylle jeden Tag genießen.
Manch einer nennt einen ganz besonderen Platz sein Eigen.
Aber auch ohne eigene Terrasse über der Gräfte: Nur angucken ist auch schön.
Am Abend serviert der mobile Reporter den Gästen den Korn, den er von Gut Bimberg aus Schwerte mitgebracht hat. Aber der "Klare"...
... wird an diesem Abend geleert. Aber mit leeren Händen verlässt der mobile Reporter das Schloss nicht.
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Denn geschafft habe ich die Wanderung vor allem durch die Unterstützung vieler Leute. Ob sie mich anderthalb Stunden von einem Ort zu einem anderen fahren – wie Karlheinz Zöllner – oder mit dem Auto „nur“ zehn Minuten Umweg zu machen, so wie Gabi und Peter, die auf Schloss Bladenhorst wohnen und mich zum Yachthafen gebracht haben. Nicht zu vergessen: alle, die mir ein Bett bezogen, etwas zu Essen bereitet, mir spontan Kuchen serviert oder einfach nur ein paar nette Worte mit auf den Weg gegeben haben. Gastfreundlich, fürsorglich, sympathisch waren sie alle. Wie soll man jemanden herauspicken und sagen: „Der hat’s am tollsten gemacht.“? Ein Tomatensalat (vom Team Elsebad in Schwerte) steht der „Feuerfackel“ (von Olli und Anja in Rüdinghausen) in nichts nach – und umgekehrt.Gleichzeitig scheinen mir die Erzählungen aus der Geschichte des Bergbaus und Castrop-Rauxel, von denen Ludger Vollmer zu erzählen weiß, ebenso wertvoll wie die Quiche aus seinem Bioladen oder die von seiner Lebensgefährtin Ulla Greulich vorbereiteten Antipasti. Mit der Organisation des Picknicks war das vielleicht der größte Aufwand.
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Nico wandert: 4. Tag Castrop-Rauxel-Olfen

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am vierten Tag ging er von Castrop-Rauxel nach Olfen.
24.08.2011
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Ein Frühstückstisch im Rittersaal: Schlossherr Bodo Möhrke deckt den Tisch unter zum Teil historischen Originalen.
Außergewöhnlich und nett frühstückt es sich im Rittersaal.
Marmelade und einen würzigen Kuchen bekommt der mobile Reporter mit auf seine Reise.
Zum Yachthafen in Pöppinghausen wurde Nico Drimecker von den Bewohnern des Schlosses gebracht. Dort zeigt ihm Karl-Heinz Kunzer, wo der mobile Reporter...
... von seinem "persönlichen Kapitän", Karlheinz Zöllner (r.), hingebracht wird. Das Ziel...
... ist Datteln. Aber vorher muss man mit dem schweren Rucksack erst einmal sicher aufs Deck steigen.
Karlheinz Zöllner steuert mit 12 km/h, der erlaubten Höchstgeschwindkeit auf dem Kanal, in Richtung Datteln.
Unterwegs wird der würzige Kuchen getilgt.
In Datteln ist kein Anlegeplatz frei. Aber ein Ehepaar winkt das kleine Boot heran, damit...
... der mobile Reporter aussteigen und Karlheinz Zöllner wieder runter nach Pöppinghausen fahren kann.
Die Schleuse Datteln ist nur wenige hundert Meter vom Anleger entfernt.
Zu Fuß geht's nach Olfen.
Auf andere Wanderer mit größerem Gepäck ist der mobile Reporter nicht getroffen, nur auf Radfahrer - aber davon gab's eine Menge.
In der Füchtelner Mühle bringt der Koch und Dessert-Fachmann Markus Hopp dem mobilen Reporter bei, ...
... Mouse au Chocolat zu machen. Davor gibt's Sekt.
Bevor der mobile Reporter ins Bett geht, zeigt ihm Wolfgang Möritz noch seine große Modelleisenbahn.
Viele Details sind auf dem mehrere Quadratmeter großen Modell zu entdecken.
Annemarie Berding-Möritz hat dem mobilen Reporter im Restaurant ein Feldbett aufgebaut.
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Nico wandert: 5. Tag Olfen-Herbern

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am fünften Tag ging er von Olfen über Selm nach Herbern.
24.08.2011
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Von Olfen nach Herbern geht es am fünften Tag der Wanderung des mobilen Reporters.
Der mobile Reporter twitterte auch während seiner Wanderung. Der Tweet zu diesem Bild: "Die Ruhr Nachrichten hält nichts auf."
Eine App zählte Kilometer, die der mobile Reporter jeden Tag zurücklegte, und die Geschwindigkeit dazu.
Für Faulenzen hatten nur andere Zeit.
Bei Benthof ging es nicht über den Kanal, sondern drunter durch. Oben führt nur ein Wanderweg entlang.
Noch einmal über ein Gewässer...
... und durch ein Maisfeld hindurch, dann wird der mobile Reporter spontan ...
... von dem Ehepaar Mey zum Kaffee eingeladen. Nach einer Stunde ...
... und Kuchen im Gepäck geht's weiter ...
... um den Ternscher See herum.
In einem Knick um eine Pferdeweide läuft der mobile Reporter, um ...
... an Feldern entlang zu seiner eigentlichen Verabredung an ...
... diesem fünften Tag zu kommen. Hier kündigt sie sich bereits mit dem Trecker an, denn ...
... nur zwei Kilometer weiter wartet der Borker Tobias Althoff mit seinem historischen Trecker.
Mit Höchstgeschwindigkeit 20 km/h geht es in Richtung Nordkirchen.
Erstzulassung des Gefährts: 1955.
Fast eine halbe Stunde braucht der Trecker von Selm nach Nordkirchen.
Auf dem Weg trifft man auf andere historische Autos.
Wo der mobile Reporter kurz eine Rast einlegt...
... machen an diesem Tag andere ihre Hochzeitsfotos: am Schloss Nordkirchen.
Aber die Tagesetappe geht noch bis nach Herbern.
Die Sonne steht schon tief, als es noch einige Kilometer sind. Auf den Bürgersteigen ist schon nichts mehr los.
Am Golfplatz bei Schloss Westerwinkel geht's vorbei...
Der einzige ist der mobile Reporter dann doch nicht auf der Straße.
Die Sonne geht schon unter, als der mobile Reporter...
... sein Schlafgemach bei einem Ehepaar bekommt, das Jakobspilger aufnimmt.
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Nico wandert: 6. Tag Herbern-Werne

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am sechsten Tag ging er von Herbern nach Werne.
24.08.2011
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Nach Werne geht es von Herbern/Ascheberg am sechsten Tag.
Noch steht der Mond am Himmel.
Etwa 13 Kilometer sind es über die Wanderweg von Herbern/Ascheberg nach Werne.
Dabei musste der mobile Reporter auch wieder auf der Straße gehen.
Der Blick für die Natur darf nicht verschlossen werden.
Bis zum Ortsausgangsschild von Herbern zieht sich die Straße in die Länge - zumindest aus der Sicht eines Fußgängers.
Noch hängen Tau und Morgenreif auf den Blumen und Gräsern.
Dieser Läufer kam am Ortsausgangsschild dem mobilen Reporter entgegen. Bei Schmintrup überholte der Läufer ihn wieder.
Im Kapuzinerkloster angekommen muss man "klingeln". Drinnen geht eine Lampe an, nach einigen Minuten kam Bruder Michael.
An der Saline schrieb Nico Drimecker seinen Artikel der Wanderung nach Werne.
Und im Ort traf er auf alte Bekannte. Mit den Parkour-Sportlern Mark Kühn (l.) und Kevin Dreyer (r.) machte er vor einigen Wochen eine Geschichte.
Der Blick aus dem Einzelzimmer im Pesthäuschen.
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Andererseits: Wenn ich mich bei Berufsköchen der gehobenen Küche für ein Essen bedanke, und Wolfgang Möritz aus der Füchtelner Mühle winkt ab und sagt: „Machen wir doch jeden Tag.“ Ist das dann weniger Aufwand? Zumal das Dreigänge-Menü, das ich serviert bekommen habe, laut Speisekarte ohne Zweifel das teuerste war, das mir serviert wurde. Und ein hausgemachter Kuchen (von Paula Mey) schmeckt einem hungrigen Wanderer mindestens genauso gut. Auch hatte sie ja eigentlich keinen Grund, mich einzuladen. Sie hat’s trotzdem gemacht. Und sie hat es ganz offensichtlich sehr gerne gemacht. Und wenn die Brüder im Kapuziner-Kloster Werne auch jeden anderen Pilger aufnehmen, schmälert das kaum das persönliche Glück eines einzelnen, für eine Nacht ein Bett zu haben. Wehren gegen ein Bett musste ich mich auf Hof Schulze Wethmar, wo Elisabeth und Dirk Schulze Wethmar mich nach einem langen Bio-Grill-Abend nur schweren Herzens ins Zelt ziehen ließen. In Aufwand und Ertrag zu rechnen, geht nicht. Wenn ich das versuche, gelange ich in Gedanken wieder auf die Käpt’n Kerksiek, an dessen Steuerrad Karlheinz Zöllner sitzt. Zehn Minuten bevor wir losgefahren sind, hat er erst von Karl-Heinz Kunzer erfahren, dass er mich bitte nach Datteln fährt. „Das ist doch okay“, sagt er. Bei dem Satz erscheint ein breites Grinsen aus der Tiefe seines sonst ernsten Seefahrer-Blicks – den er vielleicht auch haben muss, denn auch dem friedlichen Wasser muss man als Seemann wohl immer ein gesundes Misstrauen entgegenbringen.
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Nico wandert: 7. Tag Werne-Wethmar

Der mobile Reporter Nico Drimecker ist neun Tage durch die Region gewandert. Am siebten Tag ging er von Werne nach Lünen.
24.08.2011
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Mit einem Stempel vom Kloster geht es am siebten Tag weiter...
... in Richtung Lünen. Ziel: der Hof Schulze Wethmar.
Der Jakobsweg ist mit diesem Kennzeichen deutlich beschildert.© Foto: Driemecker/Archiv
Der erste Schauer erwischte den mobilen Reporter am siebten Tag.
Danach ging's mit nassen Schuhen weiter in Richtung Lünen, aber nicht allzu schnell, denn...
... im Wald war der Boden steinig und...
... glitschig. Der mobile Reporter musste vorsichtig gehen.
Hinter dem Wald bot sich wieder ein weiter Blick.
Neugierig auf den wandernden Reporter waren die Tiere weniger.
Twitternd ging der mobile Reporter die letzten Meter bis zum Hof Schulze Wethmar - im Hintergrund "Das Greif".
Am Hof Schulze Wethmar angekommen, bot sich ein idyllischer Blick auf den schönen Hof.
Die Familie Schulze Wethmar nahm den mobilen Reporter bei sich auf - am liebsten wollten sie ihn im Haus unterbringen, aber...
... schlug sein Zelt auf der Koppel hinter der Pferde-Wiese auf.
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Nico wandert: 8. Tag Wethmar-Brambauer

Der mobile Reporter Nico Drimecker hat bei seiner Wanderung durch die Region Lünen erreicht. Am Montag dreht er eine halbe Runde rund um Lünen, startete am frühen Morgen auf dem Hof Schulze Wethmar und erreichte am Nachmittag Brambauer.
22.08.2011
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Am Morgen hängt noch Nebel über Hof Schulze Wethmar.
Bevor es weiter geht, macht der mobile Reporter einen Ausflug zur Lippe, die...
... direkt am Hof liegt.
EIn Ausflug über die Koppel zur Lippe lohnt sich also. Aber an diesem Morgen hat der mobile Reporter noch...
... einen Termin mit dem Wandersmann Bernhard Sehrbrock. Mit ihm...
... geht es zusammen 14 Kilometer weit, von Schulze Wethmar über die Westfalia-Brücke...
... über ein Stück auf dem Lüner Rundweg entlang...
... und über Halden in Richtung Brambauer.
Der 69-Jährige wandert seit 30 Jahren und kennt...
... die Umgebung Lünens wie seine Westentasche. Er ist im Sauerländischen Gebirgsverein und zeichnet...
... 120 Kilometer Wanderwege um Lünen herum.
Auf der gemeinsamen Tour geht's auch steil bergab.
Auf dem Lüner Deich nähert sich Bernhard Sehrbrock zusammen mit Nico Drimecker dem Ziel Brambauer.
Eine Pause haben sie sich verdient, auch wenn Bernhard Sehrbrock sagt, für ihn...
... ist diese Wanderung ein "Nachmittagsspaziergang".
Vorbei geht's auch am Colani-Ei.
Bei Ingbert Kersebohm auf dem Pferde-Pensionsbetrieb richtet sich Nico Drimecker für die letzte Nacht ein gemütliches Lager im Stroh ein.
Warten, bis das Licht von alleine erlischt.
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Nico wandert: 9. Tag Brambauer-Dortmund

Mit der Wanderung von Brambauer zum RN-Pressehaus in Dortmund endete für den mobilen Reporter Nico Drimecker seine Wanderung durch die Region. Zuvor hatte er die Nacht im Strohbett bei Ingbert Kersebohm in Brambauer verbracht.
23.08.2011
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So sah das Schlafgemach des mobilen Reporters in der Reithalle aus.© Foto: Nico Drimecker
Morgens hieß es: Klamotten von Stroh befreien und den Schlafsack einrollen.© Foto: Nico Drimecker
Hochbett der besonderen Art: Um von den Strohballen herunter oder hinauf zu kommen, muss man schon auf einen Tritt steigen.© Foto: Nico Drimecker
Morgens hatte der mobile Reporter nicht nur den Hof-Eigner Ingbert Kersebohm als Gesellschaft.© Foto: Nico Drimecker
Neugierige Blicke vom Pferd: Das Mettbrötchen scheint lecker zu riechen.© Foto: Nico Drimecker
Der mobile Reporter Nico Drimecker hat seine Serie "Nico wandert" beendet. Nach einer Tagesetappe von 14 Kilometern wurde er im Pressehaus der Ruhr Nachrichten in Dortmund von den Kollegen begrüßt.© Foto: Franka Kruse
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Das ist doch okay, findet Karlheinz Zöllner, dass er mich anderthalb Stunden mit einem Fremden den Datteln-Hamm-Kanal hinauf und allein wieder hinunter fährt. Zumal ursprünglich geplant war, per Schiff eine kürzere Strecke zurück zu legen. Doch an diesem Tag plagte mich Schmerz im linken Fuß. So waren es nicht nur meine Füße, die mich ans Ziel gebracht haben, auch Karlheinz Zöllner und Menschen, die hier genannt und nicht genannt werden. Gäbe es einen Abspann mit allen, die auf der Wander-Aktion eine Rolle gespielt haben, wäre er so lang wie der eines Hollywood-Films. Liebe Leute: vielen Dank!

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