Bildergalerie

Rundgang durch das verlassene Bandidos-Clubhaus in Lünen

Zum 31. Juli 2014 haben die Bandidos den Mietvertrag für ihr Clubhaus an der Münsterstraße 49a in Lünen gekündigt - jetzt sind sie weg. "Überall Schimmel" lautete die Begründung für ihren überraschenden Auszug. Nicht nur deshalb haben wir einen Rundgang durch das verlassene Haus gemacht - hier gibt's die Bilder.
05.08.2014
/
Seit April 2014 durfte der Motorradclub "Bandidos" das Haus Münsterstraße 49a als Clubheim nutzen. Ende Juli sind die Bandidos ausgezogen. Von Seite der Vermieterin soll nun keine schmutzige Wäsche gewaschen werden. Mit der Öffnung der Räume möchte man lediglich zeigen, dass das Haus nicht verschimmelt ist. © Foto: Michael Schnitzler
Drinnen staut sich muffige Luft - wie es eben so ist, wenn länger nicht gelüftet wird. Blick auf den Eingangsbereich des Hauses Münsterstraße 49. Der Eingang liegt von hier aus gesehen hinten links hinter dem Durchgang.© Foto: Michael Schnitzler
Auf einer Fensterbank verwaisen eine leere Whisky-Flasche und Mini-Kakteen.© Foto: Michael Schnitzler
Es geht hinein in zwei leere Aufenthaltsräume und hinüber zum großen Thekenbereich, den die Bandidos bei ihrem Einzug instandgesetzt hatten.© Foto: Michael Schnitzler
Zettel mit Getränkepreisen liegen, ein paar leere Flaschen stehen herum. Die Preise waren moderat.© Foto: Michael Schnitzler
Im Thekenbereich haben die Bandidos nach ihrem Auszug unter anderem diese geöffneten Spendendosen zurückgelassen. Bei einem Nachbarschaftsfest im Mai hatten die Rocker für die erkrankte Hannah aus Lünen gesammelt.© Foto: Michael Schnitzler
Von Schimmel ist in keinem Raum etwas zu sehen. Auch nicht im größten Raum des Hauses, von der Theke aus durch einen offenen Durchgang zu erreichen: Hier gibt es eine große Tanzfläche, die Bandidos haben ein hölzernes Podest samt Tanzstange aufgebaut - viel Platz zum Feiern.© Foto: Michael Schnitzler
Einmal in der Woche trafen sich die Mitglieder, ab und zu gab es mal eine Geburtstagsfeier. Das Podest samt Tanzstange haben die Bandidos selbst eingebaut - ohne Wissen der Vermieterin. Verwandte der Vermieterin setzen noch immer darauf, dass die Rocker ihre Hinterlassenschaften noch aus dem Haus abholen.© Foto: Michael Schnitzler
Blick aus dem größten Raum des Hauses, dem Bereich zum Feiern, in Richtung Eingang.© Foto: Michael Schnitzler
In den Räumen oben stehen hier und da halbvolle Kisten mit Wasser, Cola, Bier.© Foto: Michael Schnitzler
In den meisten Räumen sieht es nach dem Auszug der Bandidos aus, wie es wohl nach einigen Auszügen aussieht: weitgehend besenrein, zurückgelassen wurden unter anderem Wasser- und Bierkisten sowie kleinere Gerätschaften.© Foto: Michael Schnitzler
Eine Menge Gerümpel haben die Bandidos jedoch im Keller zurückgelassen. Einen ausrangierten Fernseher, einen Grill, Sessel, Matratzen, Teile eines Bettes. Die Verwandten der Vermieterin hoffen, dass die Bandidos diese Sachen noch aus dem Gebäude ausräumen. Die Rocker seien aber "abgetaucht" und nicht erreichbar.© Foto: Michael Schnitzler
Mit angeblich schusssicheren Stahlplatten haben die Bandidos alle Fenster und Türen ihres Clubhauses verrammelt. Hier der Blick in den Raum, den wohl der Präsident der Bandidos in Lünen als Büro nutzte.© Foto: Michael Schnitzler
Es bleibt dabei: Von Schimmel ist nichts zu sehen.© Foto: Michael Schnitzler
Auf die Sicherheit der Eingangstüren legten die Bandidos sichtlich großen Wert - haben sie mit Riegeln versehen.© Foto: Michael Schnitzler
Auch diese Riegel waren nicht mit der Vermieterin abgesprochen.© Foto: Michael Schnitzler
Auch diese Tür kann von innen verriegelt werden.© Foto: Michael Schnitzler
Ob in den Aufenthaltsräumen direkt hinter dem Eingang des Hauses an der Münsterstra0ße 49a oder...© Foto: Michael Schnitzler
...in den Sanitärräumen des Hauses: Vom laut Bandidos-Deutschland-Sprecher "überall im Gebäude" vorzufindenden Schimmel ist bei einem Rundgang nichts zu sehen.© Foto: Michael Schnitzler
Die Sanitärräume - es gibt einen für Damen und einen für Herren - haben die Bandidos besenrein hinterlassen. © Foto: Michael Schnitzler
Hier und da haben die Bandidos in den Räumen Getränke und Inventar hinterlassen. Hier blieben etwa eine Lautsprecher-Box, eine Tafel und ein Heizlüfter zurück. © Foto: Michael Schnitzler
Diesen Raum haben die Bandidos wohl als Aufenthaltsraum genutzt. Von Schimmel ist auch hier nichts zu sehen.© Foto: Michael Schnitzler
In den hinter dieser Tür liegenden Kellerräumen gibt es nach Angaben von Verwandten der Vermieterin großflächig Schimmel an den Wänden. Darüber seien die Bandidos bei ihrem Einzug allerdings informiert worden.© Foto: Michael Schnitzler
Die Wand dieses Kellerraums ist feucht. Schimmel ist aber auch hier nicht zu sehen.© Foto: Michael Schnitzler
Schlagworte