Immobilien

Sanierung ist ratsam: Eigenheime in Lünen sind im Schnitt 54 Jahre alt

Die Mehrheit der Ein- und Zweifamilienhäuser in Lünen könnte eine Frischzellenkur benötigen. Das ergab die Erhebung der Landesbausparkasse (LBS). Am Ende geht es auch ums Geld.
Ein prominenter Sanierungsfall in Lünen ist die Villa Urbahn. Viele Wohnhäuser in der Stadt sind 50 Jahre und älter, weshalb sich eine Sanierung auch finanziell lohnen könnte. © Goldstein

Wie die LBS mitteilt, gibt es in Lünen rund 12.000 Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Bank stützt sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamts (IT NRW), das den Zensus von 2011 als Grundlage nimmt. Die LBS hat nach eigenen Angaben für das aktuelle Gebäudealter Neubauten bis 2019 auf Grundlage der Baufertigstellungen ab Zensus (Mai 2011) mit eingerechnet: „Gerade einmal vier Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser stammen aus den letzten zehn Jahren.“

In absoluten Zahlen wären das 510 Gebäude. Die Mehrheit ist also deutlich älter – im Durchschnitt 54 Jahre. LBS-Gebietsleiter Michael Bach kommt zu dem Schluss: „Man kann erkennen, dass hier noch ein großes Potenzial für die Senkung des Energieverbrauchs schlummert.“

Ist ein Haus älter als Baujahr 1977 und wurde nicht saniert, müsse man bei 130 Quadratmetern Wohnfläche von einem Jahresverbrauch von mindestens 2600 Litern Heizöl für Heizung und Warmwasser ausgehen. Mittlerweile hat sich der Standard verbessert und liegt in etwa bei 715 Litern für ein neues 130 Quadratmeter-Eigenheim.

Folglich sollten sich Besitzer von älteren Immobilien Gedanken über eine Sanierung machen. Mit dem Austausch der alten Heizung sei das nicht getan: „Gebäudehülle, Fenster, Dämmungen und technische Anlagen sollten regelmäßig überprüft werden“, so Michael Bach. Neben der LBS bietet unter anderem auch Schwäbisch Hall dazu einen Kostenrechner an.

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