Schüler experimentieren sich zum zweiten Platz

Chemie-Wettbewerb

Chemie, so heißt es häufig, ist, wenn es knallt, zischt und stinkt. Doch manchmal kann sie auch ein Grund zum Feiern sein. Das gilt nicht nur für den jüngst gekürten Nobelpreisträger Daniel Shechtmann, sondern auch für fünf Schüler des Gymnasiums Altlünen: Sie experimentierten sich am „Tag der Chemie“ zum zweiten Platz.

LÜNEN

von Von Matthias Mischo

, 06.10.2011, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
6. Klasse des Gymnasiums Altlünen belegte Rang zwei bei Chemie-Wettbewerb.

6. Klasse des Gymnasiums Altlünen belegte Rang zwei bei Chemie-Wettbewerb.

Insgesamt 15 Gruppen mit jeweils fünf Sechstklässlern aus den Kreisen Unna, Dortmund, Hochsauerland und Hamm nahmen an dem Wettbewerb eines großen Chemieunternehmens teil, bei dem der Fokus auf verschiedenen Kriterien lag. „Die Beobachter haben nicht nur auf die fachliche Richtigkeit, sondern auch auf die Teamfähigkeit geachtet und darauf, ob die Schüler die Arbeitstechniken sauber durchführen“, erklärt Grootens und wird von ihren Teilnehmern direkt ergänzt: „Auch Spaß und Motivation haben bei der Bewertung eine Rolle gespielt.“ Die Gruppe Groppens’ reiste lediglich mit der Erfahrung und dem Wissen aus einer von ihr betreuten Chemie-AG nach Bergkamen, da das Fach in der fünften Klasse noch nicht auf dem Stundenplan steht.

Die Schüler mussten bei Versuchen Zitronensäure und Glucose nachweisen, die in vielen Lebensmitteln wie beispielsweise Gummibärchen zu finden sind. Außerdem wurde Kieselgur, eine mehlartige Substanz, im Großmaßstab getrocknet. Durch Wiegen wurde anschließend bewertet, ob das Gemisch gut herausgefiltert wurde. Außerdem gab es den Arbeitauftrag, eine 230-Volt-Stromleitung richtig zusammenzubauen. „Das war das einzige Experiment, das wir schon vorher kannten“, berichtet Teilnehmer Julian Rische nicht ohne Stolz, denn: erfolgreich absolviert haben sie alle. Für den zweiten Platz gab es ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, weitere 250 Euro erhielt das Gymnasium als Anerkennung für die Teilnahme am „Tag der Chemie“.  

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