Seepark Horstmar als Teil der Gartenausstellung

Im Jahr 2027

Der Seepark in Horstmar, 1996 zur Landesgartenschau entstanden, könnte gut 30 Jahre später wieder Schauplatz einer Ausstellung werden. Diesmal geht es um die "Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr" (IGA) im Jahr 2027.

LÜNEN

, 12.04.2016, 05:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Seepark in Lünen-Horstmar.

Der Seepark in Lünen-Horstmar.

Der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) wird sich bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in Berlin um die Ausrichtung der IGA bewerben So hat es die RVR-Verbandsversammlung beschlossen.

Laut einer Machbarkeitsstudie könnten Bergkamen (mit der Marina Rünthe und der geplanten Wasserstadt Haus Aden) und Lünen (mit dem Seepark) regionale Standorte sein, sollte das Ruhrgebiet den Zuschlag erhalten.

Was dann 2027 im Seepark passieren soll, steht indes noch nicht fest. „Konkrete Pläne für einzelne Projekte in Lünen gibt es in dieser Frühphase noch nicht“, teilt die Pressestelle der Stadt auf Anfrage mit. „Allgemein“, so heißt es weiter, „steht die Stadt der Projektidee des RVR positiv gegenüber.“

Stadt steht der Projektidee positiv gegenüber

Das Konzept der Bewerbung sieht fünf noch zu bestimmende so genannte „Zukunftsgärten“ als Hauptinvestitions- und Hauptveranstaltungsorte vor. Darüber hinaus sollen 20 bis 25 „der schönsten vorhandenen Parks und Gärten in der Region präsentiert werden.“ Der Kreis Unna erhofft sich aus einer IGA neue Impulse nicht nur für die regionale Entwicklung, sondern auch für Wirtschaft und Tourismus. Der Kreistag hat deshalb den RVR aufgefordert, die Pläne voranzutreiben und dabei auch die Kosten aufzuschlüsseln.

„Zunächst muss der Kostenfaktor geprüft werden“, heißt es auch aus dem Lüner Rathaus. Beim Regionalverband Ruhr geht man davon aus, dass die „Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr“ Investitionen von geschätzten 300 Millionen Euro auslösen würde. Diese müssten „aus unterschiedlichen Fördertöpfen finanziert werden“.

Machbarkeitsstudie, falls das Ruhrgebiet den Zuschlag bekommt

Sollte das Ruhrgebiet den Zuschlag bekommen, werde das Konzept der Machbarkeitsstudie konkretisiert, so der RVR. Dazu würden Wettbewerbe initiiert und Masterpläne entwickelt – voraussichtlich bis Ende 2017. Auf dieser Grundlage will die Verbandsversammlung endgültig entscheiden, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 stemmen kann.

„Sobald die Planungen konkreter werden, wären dann auch politische Beschlüsse in Lünen notwendig“, erklärt die Stadt dazu. 

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