Seepark: Polizei hat Hinweise auf weitere Überfälle

Ermittlungen machen Fortschritte

Nach dem brutalen Raubüberfall einer 15-köpfigen Tätergruppe im Seepark Horstmar in Lünen gibt es Indizien, dass es in den Sommerferien weitere Übergriffe gegeben hat. Die Täter sollen dabei ganz ähnlich vorgegangen sein. Die Polizei machte unterdessen Fortschritte bei der Ermittlung der Schläger.

LÜNEN

, 01.09.2017, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Seepark herrscht bei schönem Wetter viel Betrieb. Zuletzt soll es aber auch mehrere Überfälle gegeben haben.

Am Seepark herrscht bei schönem Wetter viel Betrieb. Zuletzt soll es aber auch mehrere Überfälle gegeben haben.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hat sich ein anonymer Anrufer gemeldet und von einem konkreten Vorfall am Freitag, 18. August, berichtet. Der soll ähnlich abgelaufen sein wie der vor einer Woche.

Eine größere Tätergruppe soll drei jüngere Männer, laut Anrufer Anfang 20, bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert haben. Schließlich gaben die drei nach und die Täter erbeuteten einen zweistelligen Betrag. Zu körperlicher Gewalt kam es in dem Fall nicht.

Anders als am vergangenen Samstag, als sich ein 20-jähriger Paderborner weigerte, Zigaretten und Geld an eine etwa 15-köpfige Tätergruppe auszuhändigen. Darauf hin malträtierten ihn die Räuber mit Schlägen, Tritten und Pfefferspray.

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Als ein 27-Jähriger Bergkamener die Polizei rufen wollte, wurde auch er von einem Teil der Gruppe attackiert - sein Handy wurde gestohlen.

War es die gleiche Tätergruppe?

Wie Polizei-Pressesprecher Gunnar Wortmann am Freitag auf Anfrage mitteilte, ist es möglich, dass es sich bei den Überfällen vom 18. August und vom vergangenen Samstag um die gleiche Tätergruppe handelt. Er bestätigte Fortschritte bei der Ermittlung der Täter. „Wir tappen nicht mehr im Dunkeln“, so Wortmann.

Weitere anonyme Anrufe und Hinweise lassen offenbar außerdem den Schluss zu, dass die bekannt gewordenen Überfälle nicht die einzigen während der Ferienzeit im Seepark waren.

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Zeugen gesucht
Die Polizei bittet mögliche Opfer oder Zeugen der jüngsten Vorfälle, sich mit der Polizei unter Tel. 0231-132-74 41 in Verbindung zu setzen.

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