Selmer CDU informierte sich - Rückendeckung für Stodollick

Nutzung des Depot-Geländes

Der Streit um das Gelände des ehemaligen Muna-Depots der Bundeswehr, zwischen Lünen und Bork gelegen, schwelt weiter. Jetzt stärkten die Lüner Jusos dem arg kritisierten Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick den Rücken, während die Selmer CDU sich aus erster Hand informierte.

LÜNEN / BORK

von Von Theo Wolters und Britta Linnhoff

, 18.11.2012, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ralf Damberg (M.) informierte Christdemokraten aus Selm und Lünen auf dem Gelände des ehemaligen Muna-Depots zwischen Lünen und Bork. Die Pläne, hier ein Forschungszentrum zu errichten, sorgen für Wirbel in der Lüner Politik.

Ralf Damberg (M.) informierte Christdemokraten aus Selm und Lünen auf dem Gelände des ehemaligen Muna-Depots zwischen Lünen und Bork. Die Pläne, hier ein Forschungszentrum zu errichten, sorgen für Wirbel in der Lüner Politik.

Die Lüner Jusos forderten derweil die CDU Lünen auf, „ihren Ortsverband zur Raison zu bringen“. Der Antrag auf Prüfung, ob Stodollick früher hätte übe die Zukunft des Geländes informieren müssen, sei „unverschämt“. Die CDU hatte Stodollick genau das vorgeworfen. Dieses war zeitweise auch als Forensik-Standort im Gespräch.Die CDU Selm ließ sich am Samstag in Bork auf dem Muna-Gelände von IHK-Geschäftsführer Ralf Damberg die neuen Pläne für ein Zentrum vorstellen, in dem zur Sicherheit von Ladungen auf LKW geforscht werden soll. Dieses soll bald hier entstehen und sorgt für Unruhe wegen möglicher Lärmbelästigung: Eine Teststrecke für LKW gehört zum Planungsbestand.

Mit dabei: Thomas Gössing, stellvertretender Lüner Bürgermeister. Ralf Damberg, der vor Ort informierte, sagte: „Wir planen dieses Zentrum seit über zwei Jahren und haben die zuständigen Stellen immer informiert." Man arbeite eng mit der IHK Dortmund und der Wirtschaftsfördergesellschaft des Kreises Unna zusammen.  Der Selmer CDU-Stadtverbandsvorsitzende Michael Zolda erklärte, man solle zur Sachlichkeit zurückkehren. Dieser Ansicht schloss sich Gössing an. Allerdings müsse geklärt werden, wo die Informationsdefizite bestanden haben. Informationen aus erster Hand bekommt die Lüner CDU-Fraktion übrigens am Montag: Ralf Damberg und Klaus Brenscheidt werden auch sie über die geplanten Projekte informieren.

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