Sirenen-Testlauf: Beim nächsten Mal will auch Lünen ordentlich mitheulen

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Während im Umkreis das Geheule groß war, blieb hier alles stumm: Die landesweiten Probeläufe für die Sirenen fanden bisher ohne die Lippestadt statt. Beim nächsten Mal soll das anders sein.

Lünen

, 03.12.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sirenen-Testlauf: Beim nächsten Mal will auch Lünen ordentlich mitheulen

In dieser Woche sollen weitere fünf solcher Sirenen auf den Dächern der Stadt montiert werden. © picture alliance/dpa

Sie waren lange nicht mehr gefragt, aber in letzter Zeit hat man sich anders besonnen und die Sirenen auf den Dächern der Stadt als sinnvolles Instrument wieder entdeckt, um die Bevölkerung zu warnen. Doch bisher fanden die landesweiten Probealarme immer ohne Lünen statt. Aber es geht offenbar voran. So jedenfalls konnten es die Mitglieder des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung in ihrer vergangenen Sitzung (28.11.) vernehmen.

In dieser Woche sollen fünf weitere Anlagen dazu kommen

Derzeit seien acht Standorte mit den Anlagen ausgerüstet. In dieser Woche (2.12. bis 6.12.) werde die beauftragte Firma weitere fünf Standorte ausrüsten, teilte die Stadtverwaltung im Ausschuss mit. Bleibt aber immer noch einiges zu tun, bis zum nächsten Warntag. Aber es ist auch noch ein wenig Zeit, denn die landesweiten Warntage finden immer im September statt. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen nicht nur die Sirenen, sondern auch alle anderen Warnmethoden erprobt. Dazu zählen beispielsweise neben den Sirenen die Warn-App „Nina“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und Lautsprecherdurchsagen aus Fahrzeugen. So will man sicherstellen, dass die Menschen im Fall des Falles wissen, was zu tun ist.

Das sind die Standorte der Sirenen:

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