So will "Sauber, Lünen!" die Stadt vom Müll befreien

Neue Pläne

Sie wollten etwas ändern, das Stadtbild von Lünen verschönern und den Müll verringern. Darum gründeten einige Lüner vor gut zwei Monaten die Gruppe „Sauber, Lünen!“ bei Facebook, die bereits über 100 Mitglieder hat. Mittlerweile hat es einige Treffen gegeben – und die Pläne werden konkreter.

LÜNEN

, 21.06.2017, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Facebook-Gruppe "Sauber Lünen" will die Lippestadt von Müll befreien - hier im Einsatz bei der Maifeier am Cappenberger See.

Die Facebook-Gruppe "Sauber Lünen" will die Lippestadt von Müll befreien - hier im Einsatz bei der Maifeier am Cappenberger See.

„Wir haben mittlerweile viele Kontakte geknüpft“, sagt Andreas Brinck, einer der Initiatoren der Gruppe, die mittlerweile 117 Mitglieder hat. Einige von ihnen besuchten unter anderem Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, einige Wirtschaftsbetrieben und die Abteilung Stadtgrün. „Wir haben da jetzt Ansprechpartner und die Zusagen, dass man uns so gut wie möglich bei unseren Aktionen unterstützt“, erklärt Brinck. „Die Rückmeldung dort war total gut.“ Jetzt, sagt Brinck, müsse die Gruppe nur noch an den Start kommen.

Zusätzlich zu Facebook organisiert sich die Gruppe mittlerweile auch über den Messenger-Dienst Whatsapp. Dort haben sich Untergruppen in den jeweiligen Stadtteilen mit jeweils fünf bis zehn Mitgliedern gebildet. In den Stadtteilen wollen sich die Engagierten dann treffen, und immer dann gemeinsam Müll wegräumen, wenn irgendwo ein Problem ausgemacht wurde. Die Stadt, erzählt Brinck, würde den gesammelten Müll dann entsorgen.

Gruppe will Bewusstsein bei Jugendlichen schaffen

Eine weitere Idee: Eine Art alternativer Stadtrundgang rund um das Thema Müll und Umwelt. Damit sollen gezielt jüngere Leute angesprochen werden. „Es geht uns darum, ein Bewusstsein zu schaffen“, sagt Brinck. Das könnte auch mit einer Umgestaltung der Mülleimer funktionieren. „Wir sind schon mit einigen Grundschule in Kontakt“, erzählt Brinck. Die könnten daraus eine Projektwoche machen und die Mülleimer mit Sprüchen aufwerten. „Die werden dadurch wieder sichtbarer“, sagt Brinck.

Die Treffen der Gruppen-Organisatoren finden mittlerweile im Café Neuland an der Gartenstraße statt: „Den Kontakt hat der Bürgermeister hergestellt“, sagt Brinck. Es gebe mittlerweile auch Überlegungen, die lose Struktur aus Facebook- und Whats-App-Gruppen zu einem Verein zu machen. Als Verein könnte die Gruppe auch Spenden annehmen. „Das hätte auch seine Vorteile, um unabhängiger von einzelnen Personen zu sein“, sagt Brinck.

"Sauber, Lünen!"
Wer sich noch einbringen will, kann das in der machen oder sich bei Andreas Brinck persönlich unter Tel. (0173) 4892721 melden.
Auch wir sind auf Facebook vertreten. Schauen Sie auf vorbei!

 

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