Spiralkartoffeln am Spieß: Vegetarischer Trend kommt auch in Lünen an

mlzFußgängerzone

Immer mehr Kunden setzen auf fleischlose Ernährung. Nadine Weber greift den Trend auf. Sie bietet an ihrem Stand Köstlichkeiten für Vegetarier. Auch auf Veganer ist sie eingestellt.

Lünen

, 07.10.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Duft von Kartoffeln und Gewürzen umweht den Stand von Nadine Weber (41) in der Fußgängerzone. Er ist einer von sieben, die die Schausteller aufgestellt haben. Das Besondere: das Angebot ist auch für Vegetarier und sogar für Veganer geeignet.

Zur Auswahl stehen an Webers Stand Maiskolben und Kartoffelspiralen. Der Mais ist gegart und wird heiß mit Kräuterbutter serviert. Die Kartoffelspiralen gibt es am Spieß. Sie werden mit einem veganen Teig in Öl gebacken und dann mit einem Würzsalz nach Wahl gewürzt. Das Ergebnis: würzig-knusprige Kartoffeln, die von innen noch weich sind.

Snacks, die mit dem Trend gehen

„Das sind Snacks, die mit dem Trend gehen“, sagt Weber. Es gebe auf Kirmes und Stadtfesten immer mehr Menschen, die fleischlose Speisen bevorzugen. „Sie sind alle dankbar für ein vegetarisches und veganes Angebot, das wird sehr gern angenommen“, sagt Nadine Weber. Ein neues Bewusstsein für Ernährung gehöre dazu. „Kartoffeln haben immerhin gute Kohlenhydrate. Dass sie in Fett gebacken werden, ist vielleicht nicht ganz so gesund“, sagt Weber augenzwinkernd. Aber lecker.

Nachdem sie die Idee für einen vegetarischen Stand hatte, wurde an den Rezepten gefeilt. „Zuhause musste dann auch immer mal wieder probiert werden, wie es schmeckt“, sagt Weber. Die Produkte kommen gut an. Die 41-Jährige hat schon viel positive Rückmeldung erhalten. Kartoffel mal anders eben.

„Hunger auf Abwechslung“

Bis zum 24. Oktober sind die Schausteller in der Lüner City. Danach ziehen sie zu den Weihnachtsmärkten, die unter Corona-Auflagen genehmigt wurden. „Wir hoffen natürlich auch auf Möglichkeiten wie hier in Lünen, unsere Stände zu öffnen“, sagt Weber. „Und ich glaube, die Leute finden das auch gut. Die haben Hunger auf Abwechslung.“ Auch die Schausteller sind froh. Lange war ungewiss, ob Stände überhaupt wieder öffnen können. In der schweren Zeit halten sie umso fester zusammen. „Es ist eine sehr soziale Gemeinschaft. Wir sind schon ein fröhliches Volk“, erzählt Weber lachend.

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