Springen wie ein Känguru: So kamen diese Lünerinnen zu Kangoo Jumps

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Springen wie ein Känguru - auf ganz besonderen Schuhen. Das ist das Prinzip von Kangoo Jumps. Drei Freundinnen aus Brambauer und Lünen berichten von ihrem besonderen Hobby,

Brambauer

, 15.07.2020, 13:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Springen wie ein Flummi. Das kann zum Beispiel die Zeichentrickfigur Tigger aus Winnie Puuh. Er benutzt dafür seinen Schwanz, den er wie eine Sprungfeder verdreht.

Ein bisschen so sehen auch die Schuhe aus, die man für Kangoo Jumps benutzt. Es sind Schuhe mit Sprunggelenken. Auf Häuser wollen die Freundinnen Ivonne Exner, Nicole Soehte (beide aus Brambauer) und die Dortmunderin Beate Nowitzky damit zwar nicht springen, aber sie haben Spaß an dem Sport gefunden.

Motivation für Kangoo Jumps: etwas Neues ausprobieren

„Wir haben Kangoo Jumps über Facebook kennengelernt. Da Nicole und ich stets joggen gegangen sind, haben wir gedacht, wir sollten mal etwas Neues ausprobieren. So sind wir halt zum Kangoo Jumps gekommen“, so Ivonne Exner.

Mit diesen Schuhen geht es höher hinaus als bei einem gewöhnlichen Sprung.

Mit diesen Schuhen geht es höher hinaus als bei einem gewöhnlichen Sprung. © Michael Blandowski

Die Grundlage für den Genuss nach mehr Freizeitsport wurde bei einem Probetraining am 26. Januar im Sportpark Brambauer gelegt. Da aufgrund der Corona-Krise das Training aber bis auf weiteres ausfällt, zeigten sich die drei Frauen als pragmatisch und flexibel.

„Statt dem Innentraining haben wir die Übungen einfach ins Freie verlegt. In einem Wendehammer in Brambauer trainieren wir an drei Tagen in der Woche. Jeweils für eine Stunde. Somit sind wir von der Corona-Krise nicht mehr betroffen. Der nötige und vorgeschriebene Sicherheitsabstand wird selbstverständlich von uns eingehalten“, so Ivonne Exner.

Hoher Spaßfaktor

Bequeme Sportkleidung, dazu die Springschuhe, die man am besten bei einem autorisierten Fachhändler kaufen sollte, benötigt man für den Sport unter anderem.

Der Sport eignet sich für jedes Alter, ab einem Körpergewicht von 45 Kilogramm. Er soll die Koordination und den Gleichgewichtssinn fördern, das Immunsystem soll er stärken und auch gut Kalorien verbrennen. Kangoo Jumps ist ein Hobby mit geringer Verletzungsgefahr und einem hohen Spaßfaktor.

So sehen die Schuhe aus.

So sehen die Schuhe aus. © Michael Blandowski

„Mir macht das Laufen und Springen einfach viel mehr Spaß als das simple Stehen. Ein schöner Nebeneffekt ist auch das Verbrennen von Kalorien“, so Nicole Soethe.

Gleichwohl seien die Gewinnung von Ausdauer und Fitness, das Erlangen eines Rhythmusgefühls, einer besonderen Körperspannung sowie der Muskelaufbau, beispielsweise für Bauch und Beine, weitere positive Effekte.

„Das Training ist für mich total befriedigend. Hinterher fühle ich mich gut. Dieser Sport gibt mir einen echten Adrenalinkick“, so Beate Nowitzky.

Neben dem klassischen Springen gehören der sogenannte „Hampelmann“, der „Mambo-Schritt“ sowie der „Seit- und Y-Schritt“ zu den beliebten Übungen des Damentrios.

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