Bürger sind gefragt

Stadt Lünen sammelt Ideen: Mitmachaktion für ein Klimaschutzkonzept

Ein Klimaschutzkonzept für Lünen soll erarbeitet werden. Dabei sind auch Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Gesammelt werden sie in einer digitalen Ideenkarte noch bis 18. Januar.
Auf einer Ideenkarte können alle Lünerinnen und Lüner ihre Vorschläge zu Klimaschutz-Themen eintragen. © Foto: Stadt Lünen.

In Lünen entsteht ein Klimaschutzkonzept und dabei sollen alle Lünerinnen und Lüner mitreden können: „An dem Prozess Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Verbände zu beteiligen, ist für uns selbstverständlich und Voraussetzung für das Gelingen unserer gemeinsamen Klimaschutzbestrebungen“, erklärt Thomas Berger, Leiter der Abteilung Stadtplanung bei der Stadt Lünen.

Ein Baustein auf dem Weg zum Konzept ist eine Ideensammlung im Netz. Ab sofort und noch bis zum 18. Januar 2021 ist der „Ideenfinder zum Klimaschutz“ online: Unter www.luener-klima-ideen.de können Bürgerinnen und Bürger in eine „Ideenkarte“ ihre Vorschläge zu fünf verschiedenen Themen des Klimaschutzes eintragen.

Beim Thema „Erneuerbare Energien“ können Interessierte Vorschläge für Standorte für erneuerbare Energien im Stadtgebiet eintragen. Auch können Ideen zum „energieeffizienten Bauen“ eingetragen werden. Im Themenfeld „Klimaanpassung“ können Mitmachende einzeichnen, wo in Lünen Auswirkungen des Klimawandels sichtbar sind. Im Themenfeld „Klimafreundliche Mobilität“ können konkrete Vorschläge und Wünsche geäußert werden, wie durch verkehrslenkende Maßnahmen die Lebensqualität durch Straßenraumgestaltung in Lünen verbessert werden kann. Im Themenfeld „Lünen als Vorbild“ kann jede und jeder zeigen, wo in Lünen ein Zeichen für Klimaschutz gesetzt werden soll.

Fachkundige Begleitung durch Beirat

„Die Aktion ‚Ideenkarte‘ ist Teil des Klimaschutzprozesses der Stadt Lünen. Die Ergebnisse sollen in den Ideenpool zum Klimaschutzprozess einfließen. Die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Lünens Klimaschutzmanagerin Sandra Osowski. Sie arbeitet daran, die Beteiligung der Stadtgesellschaft an dem Prozess weiter voranzutreiben. Auch Expertenrat wird gefragt sein, sagt der zuständige Technische Beigeordnete Arnold Reeker: „Um den Klimaschutzprozess fachkundig zu begleiten, will die Stadt einen ‚Beirat Klimaschutz und Nachhaltigkeit‘ installieren, der beratende Funktion hat, in den auch die bürgerschaftlichen Initiativen eingebunden werden.“

Aber auch abseits der Beteiligung der Stadtgesellschaft geht die Arbeit am Klimaschutzkonzept voran: Das Büro, mit dem die Stadt zusammenarbeitet, hat bereits eine Kohlendioxid-Bilanz erstellt und mögliche Einsparpotenziale identifiziert. Die Ergebnisse werden im Rahmen der ersten Sitzung des neu gegründeten Ausschusses für Klima, Umwelt und Mobilität präsentiert.

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