Das Archivbild zeigt farbige Leerrohre, in die später Glasfaserkabel verlegt werden. © dpa (A)
Meinung

Stadtwerke in Lünen müssen jetzt Gas geben, sonst wird es peinlich

Die Finanzspritze auf letzten Drücker für den Glasfaserausbau ist ein Segen für Lünen. Jetzt müssen die Stadtwerke Lünen zeigen, was sie können, meint unser Autor. Sonst wird es peinlich.

Lünens Wirtschaftsförderer Eric Swehla hat absolut Recht wenn er sagt:

„Heute ist ein guter Tag für die Stadt Lünen. Bald verfügen wir über die nötige Infrastruktur die nötig ist, um Schulen, Industriegebiete, aber auch jeden einzelnen Bürger mit Gigabit zu versorgen.“

Wie dringend nötig das ist, haben nicht zuletzt die vergangenen Monate in der Corona-Pandemie gezeigt. Weil an einen normalen Schulalltag nicht zu denken war, viele Menschen im Home-Office gearbeitet haben, verlagerte sich die Kommunikation noch mehr ins Netz.

Und da helfen Internet-Verbindungen über Richtmasten nicht wirklich weiter. Als Notlösung, wie von der Stadt vorgesehen, schön und gut, aber langfristig taugen die Dinger nicht.

Deshalb ist der Förderbescheid aus Arnsberg Gold wert. Denn wenn der nicht gekommen wäre, dann hätte auch der Bund keinen Cent für den Glasfaserausbau in Lünen rausgerückt: eine Blamage für Lünen und eine Katastrophe für alle anderen. Die Lippestadt wäre dann mit ihren ambitionierten Digitalisierungsplänen um Jahre zurück geschmissen worden.

Jetzt, da feststeht, dass die Gelder fließen, sind alle Beteiligten gefordert, den Glasfaserausbau mit Mann und Maus voranzutreiben.

Hier sind in erster Linie die Stadtwerke Lünen gefragt, die mittlerweile jeden weißen Fleck auf Lünens Glasfaser-Karte kennen sollten.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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Torsten Storks

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