Stark qualmender Tuppertopf löst Feuerwehreinsatz aus in Lünen-Süd

Wohnungsbrand

Die Berufsfeuerwehr, der Löschzug Mitte und der Löschzug Horstmar wurden am Dienstag gegen 15.15 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Jägerstraße in Lünen-Süd gerufen.

Lünen-Süd

, 26.05.2020, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr Lünen rückte am Dienstag (26.5.) zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in Lünen-Süd aus (Symbolbild).

Die Feuerwehr Lünen rückte am Dienstag (26.5.) zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in Lünen-Süd aus (Symbolbild). © Fiedler (A)

Viel Blaulicht und Martinshorn am Nachmittag: Feuerwehr und Rettungsdienst sorgten dafür, dass der Verkehr auf der Bebelstraße in Richtung Lünen-Süd am Dienstag (26.5.) erst einmal Platz machen musste.

Vier Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Lünen, je ein Fahrzeug der Löschzüge Mitte und Horstmar, Rettungsdienst und Polizei - das Aufgebot, mit dem die Rettungskräfte gegen 15.15 Uhr zur Jägerstraße 44 ausrückten, war enorm. „Wohnungsbrand im 2. Obergeschoss“ lautete die Einsatzmeldung. Da es sich um ein Mehr-Parteien-Haus handelt, wurden entsprechend viele Kräfte mobilisiert.

Bewohner löschte brennenden Topf

Am Ende stellte sich die Situation weitaus weniger dramatisch dar: „Ein Tuppertopf stand auf einem heißen Herd, entsprechend gab es eine starke Rauchentwicklung“, teilte ein Sprecher der Feuerwehr in Lünen auf Anfrage mit. „Der Bewohner hatte den Brand allerdings schon bis unserem Eintreffen selbst löschen können.“

Die Berufsfeuerwehrleute prüften vor Ort die Situation, der Rettungsdienst untersuchte den Bewohner, ob er womöglich zuviel Rauch eingeatmet hatte. Danach konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. „Ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr war schon auf dem Weg wieder umgedreht, als klar war, dass es für uns nicht viel zu tun gab“, so der Sprecher.

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