Streikgefahr: Abgereistes Gespenst

BRAMBAUER Das Horror-Gemälde von Streik und einer dann wohl unvermeidbaren Belastung der Bewohner im AWO-Seniorenzentrum dürfte ein abgereistes Gespenst sein. Die Streikgefahr scheint gebannt.

von Von Charlie Knepper

, 12.09.2007, 14:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
AWO und ver.di: Einigung im Tarif-Streit?

AWO und ver.di: Einigung im Tarif-Streit?

Diesen Optimismus verbreitete in einem Gespräch mit unserer Zeitung, Jörg Richard, Abteilungsleiter Verbandspolitik und Kommunikation, beim AWO-Bezirk Westliches Westfalen. Der Bezirk ist für ca. 40 000 Beschäftigte und rund 60 Seniorenzentren mit etwa 7500 Bewohnern zuständig.

Anfang dieser Woche, so Richard, seien sich die Verhandlungspartner für eine neue Tarif- und Entgelt-Architektur für die AWO-Beschäftigten, der AWO-Arbeitgeberverband und Ver.di näher gekommen. Die Gewerkschaft habe signalisiert, bis 25. September auf jedwede Warnstreiks in den AWO-Einrichtungen zu verzichten.

"Ich glaube, dass eine Einigung zwischen den Tarifpartnern bevorsteht. Wenn Sie mich so fragen, wie es jetzt weitergeht, würde ich sagen, dass für das AWO-Seniorenzentrum in Brambauer die Gefahr von Warnstreiks wohl nicht mehr besteht", sagte AWO-Abteilungsleiter Richard.

Die letzte Verhandlungsrunde sei ebenso zügig wie erfolgversprechend verlaufen. Klimatisch und faktisch sei man auf einem guten Weg. Richard: "Der neue Tarif kann natürlich nicht über dem des Öffentlichen Dienstes liegen."

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