Sturmtief „Kirsten“ steuert mit 70 Stundenkilometern auf Lünen zu

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Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, sollte möglichst festgezurrt werden. Denn am morgigen Mittwoch (26. August) wird der erste handfeste Herbststurm über Lünen hinwegpeitschen.

Lünen

, 25.08.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Sommer war kurz und knackig heiß und ist wohl schon wieder vorbei. Denn als „ersten Herbststurm“ bezeichnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Sturmtief „Kirsten“, das am Mittwoch, 26. August, über NRW hinwegfegt. Am Dienstag noch über Irland unterwegs, wird „Kirsten“ gegen Mitternacht Richtung Balkan steuern, um am Vormittag die Nordsee zu erreichen.

„Der Wind nimmt über Nacht zu und erreicht in Lünen seinen Höhepunkt morgen Mittag“, sagt DWD-Meteorologin Ines von Hollen. Mit bis zu Windstärke 8 - im Fachjargon als „stürmischer Wind“ bezeichnet - und bis zu 70 Stundenkilometern fegt das Tief über Lünen hinweg. Die Meteorologin rät, heute schon alles, das irgendwie lose ist - sei es der Grill, Sonnenschirm oder auch die Mülltonne - festzuzurren. Außerdem solle man den Wald zum Joggen oder Gassi-Gehen meiden.

Kaum Schauer mit dabei

Mit Regen ist kaum zu rechnen: „Größtenteils bleibt es niederschlagsfrei“, so von Hollen, „aber vielleicht wird mal ein einzelner Schauer vorbeizischen. Der ist dann aber wirklich flott unterwegs.“

Der ADAC rät, ab Windstärke 5 das Fahrrad-, Moped-, oder Motorrad-Fahren zu vermeiden. Denn auf Brücken oder an Tunnelausfahrten sei das Risiko groß, seitlich von starken Böen erfasst zu werden.

„Der Sturm wird zügig vorbei ziehen und am frühen Abend schon wieder abgeklungen sein“, so die Meteorologin.

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