Renate Weiß entschied sich am Sonntag für einen Rundgang durch den Garten von Brigitte Ruhnau. © Michael Blandowski
Gartenbesichtigung

„Tag der offenen Gartenpforte in Lünen“: Rosenduft statt Maskenluft

1000 Quadratmeter Garten mit wunderschönen Pflanzen und Blumen gab es beim „Tag der offenen Gartenpforte“ bei Brigitte Ruhnau in Brambauer zu sehen. Die Inspiration dafür kommt aus England.

Ein Blumen- und Pflanzenmeer für die Augen. Der Duft von über 300 verschiedenen Rosen und der Blickfang für eine der unendlich scheinenden Staudensammlungen.

Beim „Tag der offenen Gartenpforte“, welcher unter dem Motto „Lebendige Gärten“ stand, regierte auf dem eintausend Quadratmeter umfassenden Gartengelände von Brigitte Ruhnau viel zu bestaunen.

Trotz rückläufiger Corona-Zahlen gab es am Eingang nur Einlass bei Vorlage eines negativen Testes, der Genesung von Corona oder einer vollständigen zweifachen Impfung mit 14-tägiger Wartezeit sowie dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

„Mal wieder eine Nase Rosenduft“

„Nach einem Jahr Auszeit kann ich endlich wieder meine Gartenpforte öffnen und meinen Gästen die Schönheiten hier zeigen. In diesem Jahr schwärme ich für Päonien und Geranien. Beides blüht super und sind ein echter Blickfang“, so Brigitte Ruhnau während eines Gartenrundgangs.

„Ich möchte endlich mal wieder eine Nase Rosenduft nehmen. Dieser wunderbare Duft hat mir während der Pandemie doch gefehlt“, freute sich die in Brechten wohnende Barbara Petasch über ein bisschen neue Freiheit und Lebensfreude.

Beim
Beim “Tag der offenen Gartenpforte” zeigte Hausherrin Brigitte Ruhnau (l.) den beiden Besucherinnen Renate Weiß (Mitte) und Petra Schwark ihren Garten, bestückt mit zahlreichen Blumen und Pflanzen. © Michael Blandowski © Michael Blandowski

Tochter Nadja Rogalla, extra aus Porta Westfalica angereist, outete sich als Liebhaberin für die Garten- und Blumenwelt. „Zuhause habe ich einen Bauerngarten, hier, im Garten von Brigitte Ruhnau kann ich mir neue Inspirationen holen. Aber auch der Besuch meiner Familie in Brechten soll nicht unter den Tisch fallen“, meinte die 50-jährige Nadja Rogalla.

Ursprung im Vereinigten Königreich

Abseits der Führungen erklärte die Hausherrin dass der Ursprung vom „Tag der offenen Gartenpfote“ aus dem Vereinigten Königsreich stammt. Mit den eingenommenen Erlösen wurden einst – Schätzungen berichten ab dem Jahre 1926 – englische Krankenhäuser für Kriegsveteranen des Ersten Weltkrieges unterstützt.

Brigitte Ruhnau wird die diesjährigen Einnahmen, ein Bündel aus Besucherspenden, nicht nach England überweisen sondern, wie in den Jahren zuvor, die Waldschule Cappenberg finanziell unterstützen.

Ab sofort sind unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auch wieder alleinige Gartenführungen mit Brigitte Ruhnau möglich. Anmeldungen unter Telefon (0231)875323 sind jederzeit möglich.

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Redaktion Lünen
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