Katastrophenhilfe

THW Lünen seit elf Tagen im Einsatz: Aufräumen im Katastrophengebiet

Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät leistet das Technische Hilfswerk Lünen seit elf Tagen in den von Hochwasser betroffenen Orten. Jetzt ist die Einheit in Bad Münstereifel. Es gibt viel zu tun.
Einsatzkräfte des THW Lünen spülen in Bad Münstereifel Kanäle frei, damit sie Wassermengen aufnehmen können. © THW Lünen

Hilfe in Gebieten der Hochwasserkatastrophe leistet das Technisches Hilfswerk (THW). Am Donnerstag (22.7.) wurden THW Einheiten aus Kamen und Lünen nach Bad Münstereifel und umliegende Gemeinden entsandt. Das Lüner THW führt einen Einsatzabschnitt. Die Einsatzkräfte sind für verschiedene Aufgaben eingeteilt. Hauptziel war und ist es, Sicherungsarbeiten durchzuführen, damit neuer Starkregen keine neuen Schäden anrichtet. Das bedeutet, die Flüsse und Bäche frei zu räumen und marode Brücken abzureißen, damit sich dort nicht Treibgut sammelt und zu neuen Überflutungen führt. So sind auch die Kanalschächte frei zu spülen. Am Sonntag erhielten die THW Einsatzkräfte neue Aufträge.

Der THW Ortsverband Lünen ist nun seit elf Tagen im Einsatz. Nach technischer Hilfe kurz nach dem Unwetter in Lüdenscheid, Werne und Lünen, waren die Lüner THW´ler an mehreren Tagen im sauerländischen Altena eingesetzt. Dort wurden rund um die Uhr im Schichtbetrieb mit schwerem Gerät Sicherungs- und Aufräumarbeiten durchgeführt. Die Stadt war zeitweise nicht zu erreichen. Alle Wege und Straßen nach Altena sind wieder frei.

Das THW dankt allen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Arbeit im Katastrophenschutz freistellen. Nur so sei der ehrenamtliche Dienst möglich.

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