Turmsanierung wird deutlich teurer als geplant

Martin-Luther-Kirche

Eine voraussichtliche Bauzeit bis in den Sommer 2012 und eine Verdreifachung der kalkulierten Sanierungskosten. Nach der abgeschlossen Innensanierung der Martin-Luther-Kirche Brambauer muss die evangelische Kirchengemeinde mit der notwendigen Kirchturmsanierung einen weiteren finanziellen Kraftakt stemmen.

LÜNEN

von Von Michael Blandowski

, 10.10.2011, 12:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum Thema Kirchturmsanierung der Martin-Luther-Kirche Brambauer informierten am Sonntagvormittag (von links) Finanzkirchmeister Jürgen Salamon, Hans-Adalbert Marold (Baufachreferent der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen), Baukirchmeister Gerd Oldenburg, Pfarrer Horst Prenzel und Architekt Ludger Sunder-Plassmann.

Zum Thema Kirchturmsanierung der Martin-Luther-Kirche Brambauer informierten am Sonntagvormittag (von links) Finanzkirchmeister Jürgen Salamon, Hans-Adalbert Marold (Baufachreferent der Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen), Baukirchmeister Gerd Oldenburg, Pfarrer Horst Prenzel und Architekt Ludger Sunder-Plassmann.

Bei einer Turmbesichtigung im Oktober 2010 wurde das Ausmaß des Schadens sichtbar: unzureichende Entwässerung des Turmhelms, gravierende Mängel an der Außenfassade, insbesondere Rissbildungen, Ausblühungen und Verwerfungen der äußeren Blendschale sowie der marode Stahlglockenstuhl.Die Schäden müssen beseitigt werden, dann wird der Turm gereinigt. Das Mauerwerk wird neu verputzt, Rohre müssen neu verlegt werden. Und schließlich sollen die Glocken überarbeitet werden. Die Bauarbeiten sollen bei günstiger Wetterlage im Sommer 2012 abgeschlossen sein. Statt der ursprünglich geplanten 165.000 Euro beläuft sich die komplette Sanierung auf 503.000 Euro. Von den Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und Lünen erhält die Brambauer Gemeinde einen Zuschuss von 253.000 Euro.

„Von den 250.000 Euro können wir 227.000 aus unseren Gemeindefinanzen begleichen. Darunter fallen entnommene Rücklagen, Sparsummen und andere Haushaltsmittel. Der Rest, knapp 25.000 Euro, wird von uns vorfinanziert und muss über Spenden refinanziert werden“, so Pfarrer Horst Prenzel. 

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