Umweltbeauftragter sagt Müll den Kampf an

BRAMBAUER 27 Jahre hat Erwin Becker (69) als Umweltbeauftragter für den SPD-Ortsverein Brambauer Beispielhaftes geleistet und dabei stets an das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung appelliert. Da Becker nun nach Schleswig-Holstein ziehen wird, übergab er jetzt seinen Posten an Günter Janßen, der seit dem letzten Jahr als stellvertretender Umweltbeauftragter in seine Aufgaben hineinwachsen konnte.

von Von Volker Beuckelmann

, 10.06.2008, 14:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neuer Umweltbeauftragter des SPD-Ortsverein Brambauer: Günter Janßen (r.). Daneben sein Vorgänger Erwin Becker.

Neuer Umweltbeauftragter des SPD-Ortsverein Brambauer: Günter Janßen (r.). Daneben sein Vorgänger Erwin Becker.

„Ich versuche, in die großen Fußstapfen meines Vorgängers zu treten“, sagte Günter Janßen (58, er ist seit 1974 SPD-Mitglied und wohnt seit 1980 in Brambauer). Von Erwin Becker erhielt er nicht nur so manchen Tipp, sondern auch eine dreiseitige Liste mit Ansprechpartnern in Sachen Umweltschutz.

Ob das Anlegen einer Obstwiese, die Renaturierung des Teiches vor der Grillhütte und die Bewirtschaftung derselben, die Installation des Fahrradstellplatzes zusammen mit dem Markttreff oder die Sanierung des Feuchtbiotopes in Tockhausen - die Liste der Aktivitäten von Erwin Becker ist lang und beispielhaft.

Nacht- und Nebelkipper laden Bauschutt und Müll ab

Günter Janßen möchte die Erfolge fortsetzen und dabei auch dem fortschreitenden Umweltfrevel den Kampf ansagen. Bei Radfahrten durch Brambauer, die Janßen bald auch fotografisch dokumentieren möchte, habe er Ecken entdeckt, wo Nacht- und Nebel-Kipper Bauschutt und Müll abgeladen hätten.

Janßen sagte: „Ich habe in Tockhausen achtlos zerstörte Monitore gefunden und Scherbenhaufen, vier bis fünf Schubkarren voll.“ Auch Schulen möchte der neue Umweltbeauftragte ansprechen, etwa für die Mithilfe z.B. bei der Pflege von Kopfweiden.

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