UWG ist überrascht

LÜNEN "Völlig überrascht" muss die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Lünen feststellen, dass CDU und SPD die Pläne von Evonik (früher Steag) zum eventuellen Bau eines weiteren Kraftwerks in Lünen bereits im Vorfeld ablehnen.

28.09.2007, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am meisten aber überrascht die UWG die Begründung: "Die Sorgen und Ängste der Bevölkerung dürfe man nicht außer Acht lassen und außerdem müsse man erst die Messergebnisse nach dem Trianel-Bau abwarten."

"Gibt es also doch Grund zur Annahme, dass da nicht nur Wasserdampf aus dem Trianel-Kühlturm kommen wird?" fragt Bernd Lüger in einer Stellungnahme der UWG.

Und weiter: "Oder ist das Trianel-Projekt nur besser, weil die Stadtwerke daran beteiligt sind und die Spitzen von CDU und SPD im Aufsichtsrat sitzen?

Das, was jetzt als Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Bürgern verkauft wird, ist letzten Endes nur ein schlechtes Schauspiel und zeigt, dass die Kommunalwahl 2009 langsam näher rückt.

Daher bleibt zu hoffen, dass die Vision von Friedhelm Schroeter, die schweigende Mehrheit könnte aufwachen und das Lager wechseln, endlich Wirklichkeit wird. 2009 ist dafür die beste Gelegenheit!"

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