Holtgrevenstraße in der Lüner City soll erneuert werden - mit Folgen für die Anlieger

mlzStraßenbaubeiträge

Die Verwaltung will den Gehweg der Holtgrevenstraße in der Lüner City erneuern. Weil es sich um eine Anliegerstraße handelt, geht das finanziell nicht spurlos an den Anwohnern vorbei.

Lünen

, 27.10.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das wird den Anwohnern der Holtgrevenstraße in der Lüner City vermutlich nicht gefallen: Die Verwaltung will dort den Gehweg erneuern und die Anlieger gemäß § 8 Kommunalabgabengesetz (KAB) für das Land NRW an den Kosten von rund 150.000 Euro prozentual beteiligen.

Wie es in der Beschluss-Vorlage für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag (29.) ab 17 Uhr im Rathaus heißt, sei die Holtgrevenstraße als Anliegerstraße einzustufen, wonach die Anlieger 65 Prozent der Kosten zu tragen haben.

Dafür muss zunächst der der Stadtentwicklungsausschuss die Sache absegnen und dann noch der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung Ende November - „unter dem Vorbehalt der Haushaltsberatungen 2020 und Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel“.

22 Stellplätze fallen weg

Zur Baumaßnahme findet sich in der Vorlage folgener Hinweis:

„Die vorhandenen Schäden an der Plattierung werden vor allem auf parkende Fahrzeuge und Wurzeldruck zurückgeführt. Der südliche Gehweg soll im Bereich zwischen Leezenpatt und Spormeckerplatz sowie der nördliche Gehweg im Bereich zwischen Lange Straße und Spormeckerplatz auf einer Breite von 1,50 m grundhaft erneuert werden. Um eine nachhaltige Verbesserung für die Bäume zu erzielen, soll auf der Nordseite ein Parken nicht mehr erlaubt werden. Dadurch entfallen auf der Nordseite etwa 22 Stellplätze. Zudem sind in der näheren Umgebung ausreichend öffentliche Parkplätze/-häuser vorhanden. Auf der Südseite entfallen keine Stellplätze.“

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