Viel Spaß bei Party im Bürgerhaus und bei "Bössing"

Weiberfastnacht

Die närrischen Weiber hatten die Lippestadt fest im Griff. Mit Weiberfastnacht erreichte die närrische Session auch in Lünen einen ersten Höhepunkt. Wir waren auf verschiedenen Feiern - von der Arbeiterwohlfahrt bis zum Bürgerhaus Brambauer. Das Protokoll.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt, Dieter Hirsch, Melanie Steur

, 04.03.2011, 10:36 Uhr / Lesedauer: 3 min

"Haus Bössing":  Rund 120 jecke „Weiber“ feierten an Weiberfastnacht ausgelassen im Saal von Haus Bössing. 15 selbst kreierte Programmpunkte des Karnevalsvereins „Ohne us geiht nich“ ließen keine Langeweile aufkommen. Ob kleine oder große Garde mit ihren tollen Tänzen, Hit-Mix der Frauen, Männer-Aerobic oder Sumo-Ringen – das bunt kostümierte Publikum hatte allen Grund zum Jubeln. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der siebenköpfigen Männergruppe als verkleidete Mireille Mathieu, die „Akropolis adieu“ sang und eine Zugabe hinlegen musste. „Ich wusste gar nicht, dass es in Paris so schöne Männer gibt“, kommentierte Wilfried Kesting, der als 1. Vorsitzender von „Ohne us geiht nich“ durch das Programm führte.

Bürgerhaus Brambauer:  Restlos ausverkauft war die Weiberfastnacht am Abend im Bürgerhaus Brambauer. Die beiden Stripper Gordon und Steve, DJ Erle mit seinen abwechslungsreichen Hitmix oder die Livesongs von Michael Schlierenkämper lockten reichlich närrische Weiber ins Bürgerhaus Brambauer. Enttäuscht wurden alle, die wegen Markus ("Ich will Spaß") gekommen waren. Sein Auftritt fand nicht statt. Ausgestattet mit reichlich Adrenalin liefen die „Weiber“ dennoch zur Hochform auf. Erst zu vorgerückter Stunde öffnete sich das Tor für die Männerwelt. Bis in die Morgenstunden feierte die Damenwelt, gemeinsam mit den Ehemännern oder Freunden, eine rauschende Weiberfastnacht."Haus Rose" Brambauer:  Knastbrüder, Engel oder verkleidete Teufel. Pünktlich zu Weiberfastnacht kannten die Damen kein Pardon. Eine Portion gute Laune, eine karnevalsgerechte Verkleidung, Karnevalsmusik und ein wenig Glück. Die vier Jurymitglieder Nadine Krüger, Steffi Müller, Jutta König und Janine Jahnke hatten kein leichte Aufgabe, um kurz vor Mitternacht die richtige Entscheidung zu fällen. Mit Hilfe des Publikums wurde der neue Mister Brambauer 2011 gekürt. Als zusätzliches Schmankerl konnte sich der neue Mister Brambauer über den Gewinn einer Wochenendreise nach Berlin, Paris, München oder Amsterdam freuen. Für reichlich Tanzmusik sorgten u.a. die Karnevalsklassiker der „Höhner“ sowie der Bläck Fööss.kfd St. Gottfried: Spaß wie Bolle hatten schon am späten Mittwochnachmittag im Zeichen von Weiberfastnacht rund 130 Frauen der katholischen Frauengemeinschaft St. Gottfried.   Ein buntes Programm, von der Sprecherin Petra Wilczek mit ihrer Gruppe zusammengestellt und auf die Bühne gebracht, ließ die närrischen Wogen hochschlagen. Musikdarbietungen, Sketche, ein Eurovisions-Potpourri und vieles mehr sorgten für gute Laune. Am Samstag (5.3.)geht es in St. Gottfried mit dem Gemeindekarneval ab 20.11 Uhr unter dem Motto „wenn nicht jetzt, wann dann?” weiter.    AWO-Treffpunkt "Zur gemütlichen Schranke"Frühstart im neuen Treffpunkt der Arbeiterwohlfahrt "Zur gemütlichen Schranke": Hier stieg das Stimmungsbarometer bereits um kurz nach 10 Uhr. Da nahmen schon die ersten Damen Platz, um mit dem AWO-Ortsverein Lünen-Nord den ersten närrischen Höhepunkt zu feiern. Günter Ring sorgte am Keybord und in der Bütt für beste Stimmung. Antonia stimmte gesanglich die besten Karneval-Oldies an. Am Nachmittag erwarten die Treffpunkt-Besucher die Karneval-Gesellschaft „Ohne us geiht nich“ mit dem gesamten Hofstaat und der Tanzgruppe.Sturm auf das Rathaus:  Weiberfastnacht ohne Rathaussturm? Das geht gar nicht, sagten sich ein paar närrische Weiber und zogen in die 10. Etage. Beigeordneter Horst Müller-Baß hatte es geahnt und vorsorglich eine Krawatte älteren Datums angelegt. Natürlich musste diese dran glauben. Für den Hesssen war es weiberfastnacht-technisch im Lüner Rathaus eine Premiere - bei der er sich tapfer schlug. Taktisch klug hielt sich sein Widerstand in Grenzen, als die forschen Weiber den Stadtschlüssel forderte und damit die Macht übernahmen. Ein „Friedensschnäpschen“ rundete den Sturm ab.kfd St. Marien:  Marlene Mertens vom „Küchenteam“ begrüßt die Frauen schon am Eingang mit einem fröhlichen „Helau“. Aus dem großen Saal im Pfarrzentrum St. Marien tönt lautes Stimmengewirr. Rund 60 Frauen feiern den Auftakt zu den närrischen Tagen. Liß Inge und ihre Nachbarin Sophie Warzyniok haben kleine Accessoires zusammengesucht und sich damit geschmückt. „Ich weiß nicht , was das für ein Hut ist, aber er ist knallrot, hat einen silbernen Glitzerrand und ich trage ihn sonst nicht, also genau das richtige für Weiberfastnacht“, lacht Inge. Ihre Nachbarin trägt Blumenketten, wie sie zur Fußball-WM in Deutschland überall zu sehen waren. Als der erste Hit „Viva Colonia“ ertönt, haken sich die Frauen sofort unter, schunkeln von rechts nach links und singen aus vollem Halse mit.Kath. Kirchengemeinde St. Joseph: Die Josinis, Frauen aus der katholischen  St. Joseph-Gemeinde  und dem evangelischen Stadtbezirk (ehemals Martini-Bezirk)  ernteten viel Beifall für ihren Auftritt als Pumuckels. Überhaupt waren die Frauen in St. Joseph alle durchweg wunderschön verkleidet. Clowns, Wüstenscheichs, Schornsteinfeger oder einfach quietschbunt – jedem Spaziergänger,  der am Fenster vorbei lief war klar: Die Karnevalszeit hat begonnen.kfd St. Ludger: Im gut besuchten Pfarrheim von St. Ludger brodelte die Weiberfastnacht. Pfarrer Knud Drieling outete sich als BVB-Fan und erschien stilecht in Schwarz-Gelb. Die über 100 bestens gelaunten Damen genossen das Programm und sorgten für gute Laune.kfd Heilige Familie Lünen-Süd: Bauchtanz und Büttenreden prägten das fröhlicze Programm im Michaelsheim der katholischen Kirchengemeinde Heilige Familie. Die fantasievoll verkleideten Damen hatten viel Spaß am abwechslungsreichen Programm. Pfarrer Dlugosch überzeuge als Reifenhändler, der versuchte, die bizarren Wünsche einer Autofahrerin zu bedienen.kfd St. Barbara Brambauer: Zauberinnen, Cowgirls und viele bunte Gestalten gestalteten Weiberfastnacht im Philippus-Sun-Haus in Brambauer. Den Überblick im närrischen Treiben hatte Erika Tautz, die für die Programmgestaltung sorgte. Für die passenden Töne zeichnete Klaus Wirsching verantwortlich. Ein Höhepunkt im Programm war die traditionelle Büttenrede von Pastor Heinrich Stangorra.FOTOWETTBEWERB

  • In unserem Internetportal www.nahraum.de veranstalten wir zur Karnevalssession 2010/11 einen Fotowettbewerb. Dort kann jeder, der möchte, seine Karnevalsfotos hochladen und sie für den Wettbewerb anmelden - seien es aktuelle Bilder oder historische Fotos aus Ihrem Familienalbum. Wie haben Sie als Kind gefeiert? Zeigen Sie es uns und der Welt und gewinnen Sie eine Reise.

          

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