Viereinhalb Jahre Haft für Serieneinbrecher

Urteil in Dortmund

Nach mehreren DNA-Treffern an Einbruchs-Tatorten legte ein 52-jähriger Mann sofort ein volles Geständnis ab. Vor einer langen Haftstrafe bewahrte aber auch das ihn nicht.

Brambauer

, 10.02.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Dortmunder Landgericht hat den Angeklagten zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte mehrere Beutezüge verübt, vor allem in Lünen. Die schwerwiegendste Tat ereignete sich im März 2018 an der Heinrichstraße. Über ein Kellerfenster gelangte der Einbrecher in das Haus einer gehbehinderten Frau. Und obwohl die Bewohnerin anwesend war, räumte er seelenruhig die Wertgegenstände ab. Laut Staatsanwaltschaft belief sich die Beute am Ende auf rund 13.500 Euro.

Mit Einbrüchen Lebensunterhalt finanziert

Bei seinen Einbruchstouren hatte es der Angeklagte vor allem auf Bargeld und wertvolle Münzsammlungen abgesehen. Diese versetzte er nach den Coups bei verschiedenen Hehlern in der Dortmunder Nordstadt.Zu seiner Motivation hatte er in seinem Geständnis erklärt, dass er mit den Einbrüchen seinen Lebensunterhalt finanziert habe. Im Sommer habe er auf Baustellen oft genug illegal Arbeit gefunden. In den Wintermonaten habe er dann jedoch auf andere illegale Einnahmequellen zurückgreifen müssen.

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