Von flüchtigem Täter fehlt weiterhin jede Spur

Nach Eurobahn-Streckensperrung

Die Polizei sucht weiter nach dem flüchtigen Täter, der Mittwochnachmittag für eine eineinhalbstündige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Werne und Lünen gesorgt hat. Auch am Donnerstagmorgen fehlte jede Spur von ihm. Das Verrückte: Der 27-Jährige hätte sich die Flucht ganz einfach ersparen können.

LÜNEN

, 23.07.2015, 11:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwischen Dortmund und Münster gab es einige Zugausfälle.

Zwischen Dortmund und Münster gab es einige Zugausfälle.

Der Haftbefehl, wegen dem er gesucht wird, ist nicht wegen einer schweren Straftat ausgestellt. Polizeisprecherin Vera Howanietz: „Es handelt sich um eine Tat, die man durch Zahlung einer Geldstrafe aus der Welt geschafft hätte.“ Zu den genauen Hintergründen machte die Polizei keine Angaben. Hätte er gezahlt, wäre ihm jedenfalls die ganze Aufregung erspart geblieben.

Mann gelang die Flucht

So nahm der Ärger am Mittwochnachmittag seinen Lauf. Die Polizei im Kreis Unna hatte einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des 27-Jährigen aus Wiehl bekommen. Beamte sollten ihn im Bereich der Selmer Straße in Werne festnehmen. Aus nicht geklärten Ursachen glückte dem Mann die Flucht.

Dabei lief er auf die Bahngleise. Als die Beamten ihn aus den Augen verloren hatten, stoppten sie vorsorglich den Bahnverkehr. Schließlich hätte der Mann noch auf den Gleisen sein und sich in tödlicher Gefahr befinden können.

Fünf Streifenwagen im Einsatz

Zwischen 15.15 und 16.50 Uhr war die Strecke zwischen Werne und Lünen gesperrt. Die Polizei setzte in der Gegend fünf Streifenwagen-Besatzungen für die Suche ein. Außerdem versuchten zwei aus Dortmund angeforderte Suchhunde den Mann aus Wiehl zu finden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne Erfolg.  

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