Was kommt nach der Schule?

LÜNEN Was möchtest du denn nach der Schule mal machen? Eine Frage, auf die viele Jugendliche so recht keine Antwort wissen. Den 140 Schülern und Schülerinnen der 9. Klassen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule will das Pilotprojekt „Leben gestalten“ helfen, nicht in einen Beruf zu stolpern.

von Von Dieter Hirsch

, 21.01.2008, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die teilnehmenden Schüler des Prilot-Projektes "Leben gestalten" zogen nach den ersten drei Projekt-Modulen eine Zwischenbilanz.

Die teilnehmenden Schüler des Prilot-Projektes "Leben gestalten" zogen nach den ersten drei Projekt-Modulen eine Zwischenbilanz.

„Träume nicht dein Leben – Lebe deinen Traum“ ist das Motto, dass über dem Projekt steht. Begonnen hat es Ende 2006. Drei Module sind absolviert. Jetzt wurde eine Zwischenbilanz gezogen. „Es hat sich einiges getan“, so Monika Lewek-Althoff vom „Übergangsmanagement Schule-Beruf“, das das Projekt an der Gesamtschule koordiniert und begleitet. „Ziel des Projektes ist es, die Schüler und Schülerinnen früher auf den Beruf vorzubereiten. Sie sollen ausbildungsreif werden und auch bleiben.“

Förderung der Selbstkompetenz

Gerlinde Wentzel hat dazu ein Programm zur „Förderung der Selbstkompetenz“ entwickelt. In den ersten drei Modulen haben sich die Schüler und Schülerinnen mit sich und mit ihren Wünschen befasst. In Rollenspielen und Gesprächen haben sie ihre Stärken und Schwächen analysiert, ihre Werte dargestellt, ihre Pflichten kennen gelernt.

Familie steht ganz oben

„Bei den Werten stand die Familie bei allen ganz oben“, erzählt Gerlinde Wetzel. Das „Handy als Lebenselexier“, so Schulleiter Heinrich Behrens, habe natürlich auch einen Platz weit oben. Jetzt gehen die Schüler und Schülerinnen ins Praktikum. Bis zu den Sommerferien werden sich weitere Projekt-Module anschließen.

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