Wetterschutz am Lüner Klinikum: Hygieneauflagen sorgen für Wartezeiten

Krankenhaus Lünen

Ein Zelt steht vor dem St.-Marien-Hospital. Es soll Wartende vor Regen schützen. Mitunter kann es zu Warteschlangen kommen aufgrund der strengen Hygieneauflagen am Eingang des Klinikums.

Lünen

, 12.11.2020, 06:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einen Wetterschutz für wartende Patienten hat jetzt das St.-Marien-Hospital aufgestellt. Zu Stoßzeiten reicht die Warteschlange bis nach draußen.

Einen Wetterschutz für wartende Patienten hat jetzt das St.-Marien-Hospital aufgestellt. Zu Stoßzeiten reicht die Warteschlange bis nach draußen. © Quiring-Lategahn

Das Katholische Klinikum Lünen/Werne, zu dem auch das St.-Marien-Hospital gehört, will seine Patienten nicht im Regen stehen lassen. Für sie ist ein Zelt als Wetterschutz vor dem Eingang aufgebaut. Denn in Corona-Zeiten darf das Krankenhaus nur betreten, wer vorher die Hygienemaßnahmen der Einlasskontrolle durchlaufen hat. Das kann mitunter Warten bedeuten.

Geschäftsführer Axel Weinand nennt das Zelt „nicht schön, aber nützlich“. Jeder Patient, der ins Krankenhaus wolle, müsse vorher erfasst und abgefragt werden. Außerdem wird bei jedem Patienten die Temperatur gemessen. „Bei rund 25.000 stationären und 60.000 ambulanten Patienten im Jahr gibt es auch schon mal Stoßzeiten“, berichtet Weinand. Dann reiche die Warteschlange bis nach draußen.

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Einlasskontrolle ist aufwendig

Jetzt können sich Betroffene unterstellen und haben wenigstens für die Zeit des Wartens ein Dach über dem Kopf. Hygienemaßnahmen und Temperatur messen gelten übrigens auch für Patienten, die den Seiteneingang nutzen wollen.

Mit dem Hinweis auf den Aufwand der Einlasskontrolle hat sich das St.-Marien-Hospital übrigens, wie auch andere Krankenhäuser im Umkreis, dem Besuchsverbot angeschlossen. Es sei nicht zu leisten, auch noch Angehörige zu registrieren, hatte Weinand seinerzeit erklärt. Es gibt allerdings Ausnahmen: Für werdende Väter und Patienten in schweren Situationen.

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